zur Navigation springen

Kanalbau in der Rosenstadt : Trockene Straßen angepeilt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit mehreren Jahren schon kümmert sich die Abwassergesellschaft Uetersen um die Optimierung des Entwässerungssystems der Rosenstadt. Unterschieden wird dabei zwischen Abwasser- und Regenwasserkanalisation. Beide Bereiche sind alt und bedürfen dringend der Zuwendung. Ein neuralgischer Punkt ist die Fußgängerzone als tiefster Punkt vor dem Graben- und Rohrsystem der Marsch. Doch das Starkregenereignis aus dem Spätsommer des vergangenen Jahres hat auch andere Problemzonen deutlich werden lassen. So den Esinger Steinweg. Dort überfluteten Straßen, Wege und Plätze sowie diverse Vorgärten und Keller. Der Grund: Der Regenwasserkanal entspricht nicht den heute erforderlichen Querschnitten. Fachleute sprechen dabei auch vom „Stand der Technik“, dem es zu entsprechen gilt.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2012 | 21:47 Uhr

Im Mai soll im Bereich des Wendehammers das öffentliche Regenwasserrohr erneuert werden. 30 Zentimeter beträgt der Durchmesser bislang, 80 Zentimeter entspricht dem Stand der Technik oder der Erkenntnis, dass Stark-regenereignisse in der Zukunft zunehmen werden und dass nur solche „800-er Rohre“ in der Lage sind, die Wassermengen schnell in den Laufgraben, der dann in den Orthbrookgraben mündet, abzuleiten.

Ein weiterer Punkt, dem sich die Fachleute der Abwassergesellschaft im Mai widmen wollen, ist der Esinger Steinweg zwischen Schienenquerung und Ossenpadd. Dort gibt es bislang kein Regenwasserrohr. Mithilfe des sogenannten Vortriebsverfahrens wird somit ein ganz neues Rohr mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern (400-er Leitung) eingezogen, das dort Überflutungen der Straße verhindern soll. Die Abwassergesellschaft könne viel tun, sagen die Geschäftsführer, Holger Weber und Reinhold Bauerfeld. Doch auch die Grundstückseigentümer seien aufgefordert, tätig zu werden. Wer wisse, dass seine Drainage nicht funktioniere, dass die Regenwasserrohre und Kontrollschächte nicht in Ordnung seien, müsse reparieren. Man sei gerne bereit, die Bürger technisch zu beraten. Wer das wünsche, könne sich im Rathaus melden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert