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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 09:46 Uhr

Handball : Trainer Himborn wirft TuS zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Abwesenheit des Physiotherapeuten Erik Leemkuil ließ sich Jan-Henning Himborn, Trainer der 1. Männer des TuS Esingen, am Sonnabendnachmittag von Sanda Heere, der Physiotherapeutin der TuS-Frauen, massieren. Als sich die Esinger Männer auf ihr Hamburg-Liga-Heimspiel gegen den SC Alstertal-Langenhorn vorbereiteten, absolvierte Jan-Henning Himborn das volle Aufwärmprogramm – zu Spielbeginn nahm er aber (in kurzer Hose) auf der Bank Platz.

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erstellt am 15.Dez.2013 | 18:57 Uhr

Von dort aus sah der Coach, wie Jesko Semmelhack nach 30 Sekunden von rechts aus das erste Tor der Partie erzielte. Tobias Bombe, der trotz einer Erkältung mitwirkte, erhöhte auf 2:0 (2. Minute). Danach fanden auch die Gäste ins Spiel: Die anfänglichen Rückstände glichen sie mehrmals aus und gingen einmal sogar selbst in Führung (7:8/ 18.). Daniel Genz egalisierte schnell per Siebenmeter zum 8:8 (19.). Stark: In stoischer Ruhe verwandelte Genz alle sieben Strafwürfe, die das Schiedsrichter-Gespann den Esingern zusprach. Auf der Gegenseite parierte TuS-Torwart Benjamin Boje per Fußabwehr einen Siebenmeter und verhinderte damit einen neuerlichen Rückstand (20.). Timo Kreckwitz erzielte im Gegenzug das 9:8 und das 10:10 (24.) bedeutete den letzten ausgeglichenen Spielstand. Zwei Genz-Siebenmeter und ein Rückraumkracher von Felix Haack sorgten für einen Drei-Tore-Vorsprung (28.), zur Pause stand es 14:13.

Nach dem Seitenwechsel nahm Haack zwei weitere Male genau Maß und ein Kracher von Timo Kreckwitz passte ebenfalls exakt unter die Latte. Wichtig war auch, dass Kreckwitz bei Esinger Unterzahl auf 20:17 erhöhte (42.). Zwei Minuten später gab es beim Stand von 21:19 einen fragwürdigen Strafwurf für die Gäste. Daniel Hutschenreuter ging ins TuS-Tor und der SCALA-Schütze zielte rechts vorbei (44.). Als die Alstertaler in doppelte Unterzahl geraten waren, sein Team aber 50 Sekunden lang kein Tor erzielt hatte, nahm Jan-Henning Himborn eine Auszeit, zog sich seine Trainingsjacke aus und wechselte sich selbst ein.

Nachdem Moritz Machay vom Kreis aus wuchtig auf 22:19 erhöht und Genz einen weiteren Siebenmeter verwandelt hatte, nahm der Trainer das Torewerfen selbst in die Hand: Das 24:20 (50.) erzielte er ebenso wie das 26:22 (55.), das bereits eine Vorentscheidung bedeutete. Auch das 27:23 ging auf das Konto von Jan-Henning Himborn (57.), so dass die Esinger beinahe mit exakt demselben Ergebnis gewonnen hätten, wie sie das Hinspiel am 8. September verloren hatten. Alstertal-Langenhorn verkürzte noch zum 27:24-Endstand, doch den Esingern gelang vor ihrer Weihnachtsfeier ein gelungener Start in die Rückrunde, an dem ihr treffsicherer Trainer entscheidenden Anteil hatte.

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