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Jugendfeuerwehr : Tragkraftspritze für den Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im kommenden Jahr begeht die Jugendfeuerwehr ihr 15-jähriges Bestehen. In diesen Jahren wurden zahlreiche Mädchen und Jungen feuerwehrtechnisch ausgebildet, einige von ihnen sind im Alter von 18 Jahren dann in die Ortswehren Esingen und Ahrenlohe übergetreten.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2015 | 21:10 Uhr

Jüngst hatten die Feuerwehrnachwuchskräfte Besuch von Bürgermeister Roland Krügel. Der oberste Dienstherr der Feuerwehr Tornesch war nicht mit leeren Händen zu ihrem Dienstabend gekommen. Er übergab an die Jugendwehr eine Tragkraftspritze. Diese Tragkraftspritze PFPN 6-500-2 Ultra Compact wiegt nur 96 Kilogramm und ist damit wesentlich leichter als die Standard-Tragkraftspritze, die bislang aus dem Bestand der Feuerwehr für Übungszwecke genutzt werden konnte. Diese wiegt 200 Kilogramm und kann nur von vier Ausbildern getragen und muss in einem Feuerwehrfahrzeug transportiert werden. Die Compact-Tragkraftspritze, sie war ein Ausstellungsstück der Feuerwehrgerätefabrik Ziegler, kann nun allerdings von mehreren älteren Jugendlichen getragen werden.

5873 Euro hat die Stadt für die Anschaffung investiert und auch gleich Schläuche, die vom Gewicht und ihrer Handhabung her besser für die Feuerwehrnachwuchskräfte geeignet sind als die regulären Feuerwehrschläuche, gekauft.

Insgesamt hat die Stadt sich die neue Ausstattung für die Jugendwehr 8000 Euro kosten lassen. Doch nicht nur die Jugendwehr profitiert von der Anschaffung, auch die „große“ Wehr wird die Ultra Compact-Tragkraftspritze bei Einsätzen nutzen können, denn es lassen sich auch reguläre Schläuche anschließen. „Das Material wurde bewusst so angeschafft, dass die Jüngsten die Möglichkeit haben, mit kleineren Schlauchgrößen den Löschangriff zu trainieren, ohne dass beim Heben oder Tragen die Gesundheit belastet wird, und auch die Großen in bestimmten Einsatzsituationen darauf zurückgreifen können“, betonte Bürgermeister Roland Krügel.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr – 21 Jungen und drei Mädchen im Alter von zehn bis 18 Jahren – sowie Jugendfeuerwehrwart Andreas Nick und Gemeindewehrführer Dirk Lolies dankten Politik und Verwaltung für die Erfüllung dieses lang gehegten Wunsches. Mit dieser Ausstattung hat die Jugendwehr Tornesch kreisweit eine Vorreiterrolle eingenommen. „Die kleine Tragkraftspritze kann auf einem Rollwagen von den Kindern selbst transportiert werden. Das erleichtert Abläufe und wir entlasten die großen Löschfahrzeuge“, so Jugendfeuerwehrwart Andreas Nick. Unterstützt wird er von Kim Tiedemann und den Ausbildern Linda Stümer und Michael Mölln.

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