Neujahrsempfang der Grünen : Tränenreich fröhlich gefeiert

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Auch wenn der qualmende Kamin im Saal des Bio-Hofes Dannwisch so manchem Gast des Neujahrsempfanges der Grünen aus den Kreisen Pinneberg und Steinburg die Tränen in die Augen trieb, gefeiert wurde nach Grünen-Manier locker und fröhlich. Die Ellenbogen blieben am Körper, die Kandidaten auf den Listen für die anstehenden Kommunalwahlen sind gekürt und so antworteten die grünen Politikerinnen und Politiker auf den ersten beiden Plätzen, die in den jeweiligen Kreistag wollen, Moderator Thorsten Berndt auf der Bühne spontan und offen auf seine aktuellen Fragen.

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18. Februar 2013, 21:08 Uhr

Die rund 200 Gäste hörten, unter ihnen die beiden gleichnamigen Kreispräsidenten Burkhard E. Tiemann und Hans-Friedrich „Fiete“ Tiemann, Kreis Pinnebergs Landrat Oliver Stolz und Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg sowie die grüne Landesvorsitzende Eka von Kalben, die durchaus unterschiedlichen Meinungen zu Themen, die in beiden Kreisen bei den Grünen im Gespräch sind. Bei dem Thema Kreisgebietsreform wandte sich vor allen Dingen die Pinneberger Grünen-Abgeordnete Susanne von Soden gegen eine Zusammenlegung der Kreise Steinburg und Pinneberg: Das werde ihr ganz einfach zu groß. Sie wolle die einzelnen Problematiken möglichst auch aus eigener Anschauung der betroffenen Menschen und Sachlagen kennen und individuell lösen können. Daher komme von ihr dazu ein deutliches Nein.

Auch in der Zusammenlegung von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen zu einem Nordstaat hatten die Pinneberger Kreistagskandidaten wegen der Hamburg-Nähe eine andere Sicht als die Kandidaten im eher ländlich strukturierten Steinburg. Einig waren sie sich dagegen bei ihren Wünschen für die Zukunft: Sie hoffen darauf, bei allen Entscheidungen nicht immer den Rotstift im Kopf haben zu müssen, eine soziale Teilhabe zu erreichen, stark und engagiert arbeiten zu können und bei der Kommunalwahl richtig viele Prozente zu holen.

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