Revue : Tradition leben in und mit uns

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In ihrer politisch-musikalischen Revue „Denn in und mit uns leben Traditionen“ möchte Anna Haentjens – begleitet von Sven Selle am Klavier – mit Liedern und Texten Lebenswege erspüren, insbesondere die von Enkelinnen des Zweiten Weltkrieges. In Kooperation mit Elmshorns Gleichstellungsbeauftragter Maren Schmidt laden die Sängerin und Rezitatorin und ihr musikalischer Begleiter deshalb für Sonnabend, den 28. März, um 20 Uhr ins „Haus 13“ in der Elmshorner Adolfstraße 13 ein.

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04. März 2015, 19:14 Uhr

Die politisch-musikalische Revue von Kreiskulturpreisträgerin Haetjens ist als Folgeveranstaltung zum Frauenempfang 2015 zu verstehen. „Als Enkelinnen und Enkel des Zweiten Weltkrieges sind wir aufgewachsen im Schweigen unserer Eltern über deren als Kind erlebtes Leid, dessen Ursachen selten hinterfragt und sozusagen als naturgegeben hingenommen wurden, und das die meisten von ihnen wie eingeschreint in sich verschlossen tragen“, sagte die Gleichstellungsbeauftragte und ergänzte: „So leben die Kinder der Kriegskinder auf der Suche nach ihrer eigenen Persönlichkeit und nach ihrem Platz in der Gesellschaft von heute mit den Vermutungen um ungewisse Vergangenheiten ihrer Familiengeschichten.“

Zu hören sein werden unter anderem Chansons nach Texten wie „Ihre Kindheit“, „Du gehst davon“, „Kinder“, „Endlich groß sein“, „Bloß keine Mittelmäßigkeit“, „Puttels Asche“, Alltagsballade“, „Die Jugend hat das Wort“, „Die Ballade vom Paragrafen 218“ und „Über meine Mutter“ von Gisela Steineckert, Bettina Wegner, Anna Haentjen, Erich Kästner, Bertold Brecht, Heinz Kahlau und Werner Schneyder in Vertonungen von Barbara Thalheim, Hanns Eisler, Manfred Schmidt, Sven Selle, Edmund Nick und Norbert Linke. Ergänzt wird das Repertoire durch eine Auswahl an Schlagern der 50er bis 80er Jahre, darunter „Eine weiße Hochzeitskutsche“, „Komm ein bisschen mit nach Italien“, „Mit siebzehn hat man noch Träume“, „Mannequin“, „Über sieben Brücken“, „Mein Freund der Baum“.

Der Eintritt zur politisch-musikalischen Revue kostet 13 Euro. Karten sind im Gleichstellungsbüro des Elmshorner Rathauses und im Torhaus im Probstendamm 7 erhältlich.

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