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Weihnachtskonzerte der Chorknaben : Torsten Albig würdigt die „Chorstadt Uetersen“

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einen Hochgenuss der Extraklasse konnten am Wochenende rund 1500 Musikfreunde erleben, während sie zudem in der Klosterkirche, dem spätbarocken Gotteshaus in der Altstadt, verweilen durften. Die Chorknaben Uetersen hatten am Sonnabend und Sonntag zu drei Weihnachtskonzerten eingeladen.

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erstellt am 22.Dez.2013 | 22:13 Uhr

Unter den Gästen am Sonnabend war Ministerpräsident Torsten Albig. Aus Kiel war er mit seiner Ehefrau Gabriele angereist. Das erste Konzert verfolgten zudem Beate Raudies, SPD-Landtagsabgeordnete, Bürgervorsteher Adolf Bergmann und Bürgermeisterin Andrea Hansen. Vertreten waren ferner Lokalpolitiker verschiedener Fraktionen.

Die musikalische Stunde war gespickt mit Höhepunkten und Besonderheiten. So wurde der berühmte „Quempas“ in diesem Jahr von den Jungen der Vorchöre gesungen. Die Kirche wurde verdunkelt, und es leuchteten lediglich die Kerzen, die die jungen Sänger in ihren Händen hielten.

Weiter herausragend waren das „Halleluja“ und „Denn es ist uns ein Kind geboren“ aus Händels Messias. Dabei musste auch Pianist Tobias Müller einiges leisten. „Tochter Zion“, „Ave Maria“, „Kommet ihr Hirten“ und weitere weihnachtliche Gesänge rundeten den Genuss ab.

Torsten Albig hatte den rund 100 jungen Sängern vorab ein schönes Konzert gewünscht und die Chorarbeit „in der Stadt mit der höchsten Chordichte im Land“ gewürdigt. Er dankte denen, die diese Chorarbeit möglich machen, den Eltern, dem Vorstand und Chorleiter Hans-Joachim Lustig. Aber er gratulierte auch den Jungen, die sich in Zeiten der vielen Casting-Shows im Fernsehen für die solide Chorarbeit entschieden hätten. Pastorin Kirsten Ruwoldt begrüßte die Besucher im Namen des Kirchengemeinderates und wünschte sich Momente der Entschleunigung in einer sonst so hektischen Adventszeit.

Gäste der Chorknaben in diesem Jahr waren vier junge Männer: Peter Dörpinghaus, Lukas Paulenz, Matthes Günther und Karl-Heinrich Wendorf. Dieses Blechbläser-Quartett sorgte seinerseits für herausragende Momente. Die Spielfreude war den ausgezeichneten Musikern anzumerken. Sie zählen schon heute zu den besten Vertretern ihres Faches. Farbige Impressionen:

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