Freiwillige Feuerwehr : Tornescher Jugendwehr hat einen neuen Chef

Der neue Jugendgruppenleiter Julius Diedrichsen (links) mit den ebenfalls auf der Jahresversammlung gewählten Gruppenführern und Jugendausschuss-Mitgliedern.
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Der neue Jugendgruppenleiter Julius Diedrichsen (links) mit den ebenfalls auf der Jahresversammlung gewählten Gruppenführern und Jugendausschuss-Mitgliedern.

Auf der Jahresversammlung wurde Julius Diedrichsen zum Gruppenleiter des Nachwuchses bestimmt.

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19. Januar 2018, 16:00 Uhr

Tornesch | Die Mädchen und Jungen der Tornescher Jugendfeuerwehr blicken auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Auf ihrer Jahresversammlung nahmen die 19 Jungen und fünf Mädchen die Berichte ihres Jugendgruppenleiters und Jugendwartes entgegen, wählten Julius Diedrichsen zu ihrem neuen Jugendgruppenleiter, überstellten zwei Mitglieder in die Freiwillige Feuerwehr Tornesch und hießen neue Mitglieder willkommen. 

In seinem Jahresbericht ging Jugendwart Michael Mölln auf die Dienste, Ausbildung, Zusammenarbeit mit der Jugendwehr Ellerhoop und die Aktivitäten zur Kameradschaftspflege ein. 290 Dienststunden, davon 65 für feuerwehrtechnische Ausbildung und 225 für allgemeine Jugendarbeit standen im vergangenen Jahr auf dem Plan. „Insgesamt wurden etwa 4000 Stunden von allen Mitgliedern geleistet. Hinzu kommen noch etwa 200 Stunden, die jeder Ausbilder aufgebracht hat“, betonte Mölln. „Für uns Ausbilder war es wieder ein erlebnisreiches Jahr mit der Jugendfeuerwehr. Die Arbeit hat uns Spaß bereitet“, so Mölln. Er wurde vor einem Jahr von der Feuerwehr Tornesch zum Jugendwart der Jugendfeuerwehr gewählt. Doch für den 27-Jährigen war es nicht der erste Jahresbericht, den er vor der Jugendwehr hielt. Er gehörte zu den ersten Mitgliedern der vor 17 Jahren gegründeten Tornescher Nachwuchswehr und war mehrere Jahre ihr Jugendgruppenleiter.

Jugendwehr erhält zwei neue Rollwagen

Mölln dankte allen Unterstützern der Jugendfeuerwehr, besonders der Verwaltung und der Feuerwehr Tornesch. So konnten im vergangenen Jahr zwei Rollwagen für den Transport von wasserführenden Armaturen und der Mini-Tragkraftspritze entgegengenommen werden. Nach ehrenamtlich von den Ausbildern Nick und Diedrichsen geleisteten „Anpassungsarbeiten“ könnten die Rollwagen nun in den Dienstbetrieb der Jugendwehr eingebunden werden.

Für Jugendgruppenleiter Jan Ole Steckmeister war es der letzte Jahresbericht. Der 18-Jährige wurde im Rahmen der Versammlung gemeinsam mit Sören Otzdorf in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Tornesch überstellt. Zehn Jahre gehörte Steckmeister der Jugendfeuerwehr an, drei Jahre davon war er Jugendgruppenleiter. In seinem Jahresbericht hob er das Erweitern von feuerwehrtechnischem Wissen, das Beschäftigen mit der Feuerwehrdienstvorschrift 3, den von 13 Mitgliedern bestandenen Ausbildungsnachweis Jugendflamme Stufe 1 sowie das Erreichen von zwei zweiten Plätzen im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtags und die Auszeichnung mit dem Fairnesspokal hervor.

Erstmals unterzogen sich die Mitglieder der Jugendwehr auch einem anonymen Test mit 15 von den Ausbildern vorbereiteten Fragen rund um die feuerwehrtechnische Ausbildung. „Von dem Ergebnis waren die Ausbilder und auch wir vom Jugendausschuss positiv überrascht“, so Steckmeister. Als Höhepunkte in der Kameradschaftspflege nannte er unter anderem die Ausfahrt zur Jugendwehr in der polnischen Partnerstadt Strzelce Krajenskie, die Teilnahme am Fest zum 125-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg, Ausflüge in den Kletterpark Hasloh, den Hansa-Park und die Teilnahme am Tornescher Stadtwerkelauf. Beim Budni-Patentag verkauften Mitglieder der Jugendfeuerwehr selbst gebackene Waffeln und stockten damit die Jugendfeuerwehrkasse auf. Und als Helfer trugen die Nachwuchskräfte auch 2017 zum Gelingen der Kindermaskerade der Feuerwehr Tornesch bei.

„Ihr habt einen guten Ruf“, sagte Bürgermeister Roland Krügel in seinem Grußwort. Gemeindewehrführer Dirk Lolies betonte: „Wir brauchen euch gut ausgebildet für die Zukunft und danken den Ausbildern, die neben ihrem Dienst in der Feuerwehr noch so viel umfangreiche Arbeit leisten.“

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