zur Navigation springen

Jahresbegleiter 2016 : Tornesch einst und jetzt in Bildern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass in dem Haus an der Kreuzung Friedrichstraße, genau dort, wo heute das Eiscafé Bella Italia beheimatet ist, in den 1950er Jahren das Textilhaus Rehrbehn sein Geschäft hatte, daran können sich noch viele ältere Tornescher erinnern. Doch wie sah das Bahnhofsgebäude vor 100 Jahren aus oder wer wohnte in den 1920er Jahren in dem „Grenzhaus“, hinter dem Ahrenlohe beginnt?

Diese Fragen beantwortet der Tornesch-Kalender 2016. Die Mitglieder des Arbeitskreises Archiv der Kulturgemeinschaft haben unter Leitung von Annette Schlapkohl wieder den beliebten Begleiter durch das Jahr erstellt. Diesmal eben zum Thema „Tornesch – einst und jetzt“. Dafür haben sie historische Aufnahmen von im Ort bekannten Gebäuden oder Straßenzügen ausgewählt und aktuellen Aufnahmen gegenübergestellt. „Die historischen Fotos stammen aus dem Archiv. Für die aktuellen Aufnahmen waren Mitglieder des Arbeitskreises mit ihrer Kamera unterwegs“, berichtet die Historikerin und stellvertretende Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Annette Schlapkohl.

Dabei haben die Fotografen der Gegenwart darauf geachtet, dass sie ihr Foto von dem Standort aus schießen, von dem aus auch die historische Aufnahme gemacht wurde. Auch die Jahreszeit sollte bei den Aufnahmen identisch sein und so waren die zwölf Arbeitskreismitglieder das ganze Jahr unterwegs, um zu den vorher ausgewählten historischen Aufnahmen das aktuelle Pendant herzustellen.

Für das Titelblatt wurde ein Postkartenmotiv des Tornescher Bahnhofs um 1910 und eine heutige Ansicht ausgewählt. Der Januar zeigt die Straße Grevenberg 1954 und heute, der  Februar das Rehrbehn-Geschäft 1954 an der Ecke Friedrichstraße und in heutiger Zeit das Eiscafé.

Der Hof Clasen an der Hafenstraße 1954 und jetzt schmückt das März-Kalenderblatt und das Haus Kleinwort am Bahnübergang Gärtnerweg, das in den 1980er Jahren Jugendzentrum und später städtische Notunterkunft war, das April-Blatt. Der Mölln-Hof am Bockhorn um 1926 und heute begleitet durch den Mai, das Haus Fock am Bahnübergang Prisdorf durch den Juni und die Liether Kalkgrube (Düngekalkabbau 1962) und jetzt durch den Juli. Das erste Haus im Moor an der späteren Heimstättenstraße, das Haus der Familie Pein, wurde für den August ausgewählt, für den September das Reetdach-Grenzhaus und für den Oktober das Altenteilerhaus des Tornescher Hofes vor seinem Abriss im Mai 2013 und das Gelände heute.

Das Haus Mölln am Alten Borstelweg um 1914 ist auf dem November-Blatt zu sehen und im Dezember eine Villa an der Jürgen-Siemsen-Straße. Zu allen Schwarz-Weiß- und Farbfotografien (Digitaldruck) gibt es auf einem Extrablatt Erklärungen. Der Kalender liegt in einer Auflage von 110 Exemplaren vor. Der Verkauf (14 Euro pro Kalender) erfolgt am Stand der Kulturgemeinschaft auf dem Tornescher Weihnachtsmarkt am Sonntag, dem 1. Advent.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Nov.2015 | 20:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert