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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 09:17 Uhr

Fussball : Torarm zum Derby-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Den 47 Toren im Hinspiel, das die 1. Frauen des Moorreger SV am 27. September 2015 gegen die 2. Damen des TuS Esingen mit 25:22 gewonnen hatten, folgten am Sonntag im Rückspiel nur 35 Treffer. Trotzdem gewannen die Moorregerinnen auch das zweite Landesliga-Derby und nach dem 16:14-Sieg in Tornesch sagte MSV-Trainer Andree Buhse: „16 erzielte Tore sind unser Minusrekord in dieser Saison ‒ umso wichtiger, dass dabei trotzdem ein Sieg herausgekommen ist!“

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erstellt am 26.Jan.2016 | 19:36 Uhr

In der Neuen KGST-Halle warf Dörthe Schröder die Gäste in der ersten Minute in Führung, worauf jedoch fünf torlose Minuten folgten. Beiden Teams fehlte es im Abschluss an der nötigen Konzentration und es gab hüben wie drüben viele Ballverluste. Bis zur zehnten Minute egalisierten die Esingerinnen dreimal, ehe sie mit Stephanie Ilwigs 4:3 erstmals selbst in Führung gingen (11. Minute). Bis zur 26. Minute blieb es ausgeglichen (8:8), ehe sich die Gastgeberinnen, gestützt auf starke Paraden von TuS-Torhüterin Christina Schnauer, eine 11:8-Pausenführung erarbeiteten.

Angesichts von gleich 13 Fehlwürfen seines Teams in der ersten Halbzeit forderte Buhse in der Pause vor allem eine Verbesserung des Angriffsspiels. Im zweiten Durchgang glänzten die MSV-Frauen dann mit einer sehr kompakten Deckung: Vor allem an Ann-Kathrin Beckmann und Jasmin Ossenbrüggen gab es für die Esingerinnen kaum ein Vorbeikommen. Dass die TuS-Frauen in der gesamten zweiten Hälfte nur noch drei Treffer (darunter ein Siebenmeter) erzielten, war auch ein Verdienst der beiden Gäste-Torhüterinnen: Jasmin Böhme zeigte zahlreiche starke Paraden und Janina Schacht hatte eine überragende Siebenmeter-Quote, denn vier von sechs Strafwürfen wehrte sie ab.

Bis zum 12:12 (43.) blieb das Derby offen. Dann warf Ann-Kathrin Beckmann die Gäste erstmals wieder in Front. Danach konnten sich die Moorregerinnen immer wieder am gegnerischen Kreis behaupten und mit vier Toren in Folge zum 12:16 (54.) die Entscheidung herbeiführen. Die MSV-Frauen haben nun ein beruhigendes Sieben-Punkte-Polster auf die Abstiegszone. Dagegen haderte Ilwig: „Das war eine sehr ärgerliche Niederlage!“

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