Handball : Topspiel knapp verloren

Gerade im Handball gibt es kaum etwas ärgerliches, als mit nur einem Tor zu verlieren. Somit war es für die 1. Frauen des TuS Esingen doppelt bitter, dass sie am Sonnabend im Hamburg-Liga-Topspiel dem FC St. Pauli mit 19:20 unterlagen und den Hamburgerinnen damit auch die Tabellenführung überlassen mussten. Was hoffen lässt: Der zuvor einzigen Saison-Niederlage, die zum Auftakt beim 23:34 in Eimsbüttel ebenfalls mit nur einem Tor ausfiel, ließen die Esingerinnen fünf Siege am Stück folgen ...

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20. November 2013, 18:48 Uhr

Das Spitzenspiel begann unspektakulär: Die Gäste gingen zwar schnell in Führung (nach vier Minuten stand es aus TuS-Sicht 0:2), allerdings dauerte es dann weitere fünf Minuten, bis Frederike Schmidt den ersten Treffer für die Esingerinnen erzielte. Kurz darauf glich Martina Bauer zum 2:2 aus (10.), danach lagen die Gäste allerdings stets knapp in Führung. Erst drei Minuten vor Halbzeit traf Sofia Schlage zum 7:7, auch zur Pause gab es mit einem 9:9 einen ausgeglichenen Spielstand.

„In der zweiten Halbzeit setzte sich diese Muster zunächst fort: St. Pauli ging in Führung, wir blieben dran“, berichtete TuS-Torhüterin Jessica Krass. Beim Stand von 12:12 (37.) sollte sich dies ändern: Den TuS-Frauen gelang es nun, sich dezent abzusetzen und mit 16:14 (48.) in Führung zu gehen – ausgerechnet in Überzahl versäumten es die Esingerinnen dann allerdings, ihren Vorsprung auszubauen. Stattdessen hieß es plötzlich 17:17 (52.) und nach drei weiteren Gäste-Treffern in Folge schien die Partie nach 56 Minuten beim Stand von 17:20 bereits zugunsten von St. Pauli entschieden zu sein.

Die Esingerinnen kämpften sich aber noch einmal ins Spiel zurück: Anna-Cathleen Voigt und Bauer verkürzten zum 19:20, der Ausgleich wollte in einer nervenaufreibenden Schlussphase aber nicht mehr gelingen. „Wir sind an unseren eigenen Nerven gescheitert“, nahm TuS-Trainer Jan-Henning Himborn nach der knappen Niederlage Stellung und ergänzte: „Mit vielen technischen Fehlern und vergebenen Chancen gelang es und nicht, an die Leistungen, die wir in den letzten Spielen gezeigt hatten, anzuknüpfen!“

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