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Kulturgemeinschaft : Tolles Programm zur sauren Suppe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es ist schon eine große Leistung, jedes Jahr ein anspruchsvolles und kurzweiliges Programm op Platt zum Suur Suup Eten auf die Beine zu stellen. Denn immerhin richtete die Kulturgemeinschaft diese beliebte Veranstaltung gestern und vorgestern zum 28. Mal in Folge aus.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 22:35 Uhr

Und auch diesmal war es den Aktiven aus den plattdüütschen Krinks und den Gruppen der Esner Danzmüüs bestens gelungen, die Gäste des Suur Supp Etens im Heimathaus zu unterhalten und einen Einblick in die Krink-Arbeit zu geben. An beiden Abenden war die Diele des Heimathauses voll besetzt. Und an beiden Abenden gaben die Kinder und Jugendlichen den Programm-Auftakt. Die Mädchen und Jungen aus dem Kinderkrink ließen unter Leitung von Hannelore Körner den Osterhasen vorbeischauen und sangen in Abwandlung des Refrains von „An de Eck steiht ´n Jung mit´n Tüddelband“: „Plattdüütsch singen wir gern, ein jeder aber kann das nicht, er muss aus Esingen sein.“

Die Jugendlichen aus dem plattdüütschen Krink gingen auf Schatzsuche in Tornesch und stellten einmal mehr neben ihren Plattdeutschkenntnissen ihr schauspielerisches Talent unter Beweis. Die Texte hatte Hannelore Körner geschrieben und die Jugendlichen hatten das Stück mit ihren gestalterischen Ideen und einfallsreichen Bezügen zu Tornesch zu einer liebenswerten Tornesch- und Kulturgemeinschaftsgeschichte werden lassen. Denn der in der Presse gepriesene Tornescher Schatz ließ sich nicht im Heimathaus, im Museum auf dem Mölln-Hof oder in der Kalkgrube finden, sondern war die Kulturgemeinschaft mit ihren vielfältigen Aktivitäten, wie eben auch dem Suur Suup Eten. Auch die kleinen und jugendlichen Tänzerinnen, die unter der Leitung von Valentina Holz in mehreren Choreografien Rhythmusgefühl und Freude am modernen Tanzen zum Ausdruck brachten, wurden mit viel Beifall gedankt.

Bevor das schleswig-holsteinische Traditionsgericht an beiden Abenden auf den Tisch kam, wurde gemeinsam das Suur Supp Lied gesungen. Den Solopart hatte wieder Johanna Kastendieck übernommen und Hannelore Körner begleitete den Gesang auf dem Akkordeon.

Acht Helferinnen hatten sich am Donnerstag um die Bewirtung der Gäste mit den aus der Elmshorner Margarethenklause stammenden 120 Suppenportionen und am Freitag 100 Portionen sowie um die Bewirtung mit Getränken gekümmert. Nach dem Essen traten die Erwachsenen aus dem Plattdüütschen Krink unter der Leitung von Uwe Ullmann mit vier Sketchen auf, die ebenfalls mit viel Beifall belohnt wurden. Geehrt wurde Nick Schlapkohl für zehn Jahre Mitgliedschaft im Jugendkrink und Felix Scholle für fünf Jahre aktives Mitwirken. Weitere Impressionen am Montag auf der Tornesch-Bilderseite.

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