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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 21:48 Uhr

Handball : Toller Jahresabschluss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Männer des TSV Uetersen haben gestern 60 Minuten die besseren Karten gehabt. Hätten sie diese auch ausgespielt, wäre es beim 26:25 (14:11) im Aufsteigerderby gestern Abend gegen die HSG Pinnau nicht noch in den letzten zehn Minuten zum Krimi gekommen.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2012 | 20:08 Uhr

Im Tor knüpfte Hendrik Janert vom ersten Angriff der Gäste an seine gute Leistung gegen den AMTV an, holte sich gleich die erste beiden Würfe. Im Angriff konnte allerdings erst der vierte Versuch zum 1:0 untergebracht werden. In der Folge, obwohl der TSV stets in Führung lag, riefen die TSVer die vorhergegangenen Spiele in Erinnerung, nämlich die mangelnde Chancenverwertung.

Zum Glück machten es die Gäste auch nicht viel besser. Nach 15 Minuten (9:5) konnte sich der TSV erstmals entscheidend absetzten, aber nach dem 10:6 blieb man viermal in Folge ohne Erfolg, weil alles, was man sich in der Abwehr erobert hatte, vorne vergeben wurde. Pinnau kam auf 11:10 (25. Minute) heran, dann traf der TSV endlich wieder.

In den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel hielt die Drei-Tore-Führung, die dann über 21:16 (45. Minute) auf 24:17 (50. Minute) ausgebaut werden konnte. Jetzt stand Janert im Mittelpunkt, der zwei Siebenmeter abwehrte.

In der 53. Minute wurde bei Pinnau die Abwehr auf 3:3 umgestellt und das Ergebnis kippte, weil sich beim TSV technische Fehler und Fehlabgaben häuften. Der Vorsprung schmolz auf 24:23 und alle zitterten, dass sich die Mannschaft noch um den Erfolg bringt. Dann zeigte Farr vom Siebenmeterpunkt keine Nerven, verwandelte zum 25:23. Damit war der Drops nicht gelutscht, weil Pinnau selbst mit vier Spielern zum 25:24 kam, im Gegenzug erzielte Timm dann das 26:24 und das letzte Tor der Gäste war nur Ergebniskosmetik.

„Erster Heimsieg der Saison und erster Sieg in der Rückrunde“, jubelten die Fans. Wie letztendlich dieser errungen wurde, darüber spricht später keiner mehr.

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