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Börteboot-Rennen : Titelverteidigung knapp verpasst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit der Titelverteidigung hat es leider nicht geklappt. Den 3. Platz haben die Moorreger Feuerwehrleute beim traditionellen Börteboot-Rennen vor Helgoland belegt. Tragisch nimmt das jedoch keiner der zupackenden Blauröcke. „Die Stimmung ist gut“, berichtet Pressesprecher Christian Woßnik

shz.de von
erstellt am 08.Jul.2013 | 20:48 Uhr

Entrissen hatte man den Cup im vergangenen Jahr den „Kutterpullern“ aus Seestermühe. Dies ist eine regelmäßig trainierende und an Starts gehende Mannschaft, die im TSV Seestermüher Marsch eine eigene Abteilung bildet. Über deren Erfolg kündet eine eigene Facebook-Seite. Und den Marschmern gelang am vergangenen Wochenende die Revanche gegen die Aktiven von der Geest. Die Kutterpuller gewannen das Börteboot-Rennen 2013. Dabei hatte es den Mooregern an Selbstbewusstsein vor dem Start nicht gemangelt. Eigens für die Titelverteidigung hatten sich die elf Feuerwehrmänner und die eine -frau T-Shirts mit dem Slogan „Siegen macht sexy“ drucken lassen.

Zum zehnten Mal gingen sie an den Start. Seit 1988 gibt es die Börteboot-Regatta. Organisiert wird die Regatta von der Allgemeinen Feten Veranstaltungsgesellschaft Helgoland eV (A.F.V.G.H.).

Allerdings konnten die Moorreger – anders als die anderen zehn Konkurrenten – vorher so gut wie gar nicht trainieren. Nur eine halbe Stunde blieb den Moorregern auf dem Wasser, um sich an das Börteboot zu gewöhnen. Das war zu wenig für die Kameraden, die zum ersten Mal mitruderten. Zudem brach während des Mini-Trainings auch noch ein Paddel. Dafür schlugen sich die Moorreger in ihrem Vorlauf allerdings hervorragend. Nicht nur konnte man die Helgoländer Germanen hinter sich lassen. Vier Minuten brauchten sie, das etwa acht Tonnen schwere Boot über die 500 Meter lange Rennstrecke zu treiben. Zudem war man schneller als bei der Konkurrenz im vergangenen Jahr.

Allerdings gab es zwei Teams, die sich ebenfalls gegenüber den Rennen des vergangenen Jahres gesteigert hatten. Neben den Kutterpullern legte auch eine Bremer Crew mehr Kraft in die Riemen.

Die Seestermüher Ruderer konnten sich gegen die Hanseaten letztlich in dem Finale klar durchsetzen.

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