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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 02:11 Uhr

Hallenfußball : Titelverteidigung gelingt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum zweiten Mal in Folge ist es den 1. Herren des TSV Uetersen gelungen, sich selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk zu machen: Wie schon im vergangenen Jahr, so gewannen die Rosenstädter am 2. Weihnachtsfeiertag erneut das traditionsreiche Hallenfußballturnier des Wedeler TSV. Im Finale des „Warsteiner-Cup-Wedel“, wie das Turnier in diesem Winter erstmals hieß, bezwangen die Uetersener den Gastgeber mit 3:2 im Neunmeterschießen. „Ich finde, dass wir ein gutes Turnier gespielt und nicht unverdient gewonnen haben“, urteilte der Uetersener Trainer Peter Ehlers anschließend.

Schon in ihrem ersten Spiel des Tages bekamen es die Rosenstädter in der Steinberg-Halle mit ihrem Landesliga-Rivalen Wedel zu tun. Ein Doppelpack von Yannik Kouassi bedeutete zunächst eine 2:0-Führung, die die Gastgeber jedoch egalisierten. Fünf Sekunden vor Ultimo waren die Uetersener noch im Ballbesitz ‒ dann verloren sie das Spielgerät jedoch, was die Wedeler prompt mit dem 2:3-Endstand bestraften. „Das war eine vollkommen unnötige Niederlage“, ärgerte sich Peter Ehlers.

Besser machten es die Rosenstädter im zweiten Spiel, als sie die SV Halstenbek-Rellingen II mit 4:1 schlugen. Kouassi traf erneut zweimal und Jannick Prien tat es ihm gleich. Mit einem 6:0-Kantersieg gegen die 1. Männer des Hetlinger MTV (Kreisliga 8), den Kevin Koyro per Doppelpack, Mario Ehlers, zweimal Prien sowie abermals Kouassi herausschossen, sicherten sich die Uetersener den Einzug ins Halbfinale.

Hier ging es gegen den Landesliga-Rivalen FC Teutonia 05, der in der Parallelgruppe B seine drei Partien allesamt gewonnen hatte. Das TSV-Team war aber zunächst klar im Vorteil und legte durch Koyro, zweimal Kouassi sowie Prien eine 4:0-Führung vor, ehe die Teutonen noch einmal herankamen. Nach dem Tor zum 4:3 waren noch 45 Sekunden auf der Uhr: „Von der Zeit her hätte der Ausgleich noch fallen können, aber wir haben den knappen Vorsprung dann ins Ziel gerettet“, schilderte Peter Ehlers die Schlussphase.

Im Finale kam es zum Wiedersehen mit den Wedelern. Peter Ehlers umschrieb das Geschehen wie folgt: „Es war ein ausgeglichenes Spiel mit guten Torchancen auf beiden Seiten.“ Die Gelegenheiten der Gastgeber wurden allesamt stark vereitelt vom Uetersener Keeper Christopher Knapp, der im Neunmeterschießen, in dem durch das 0:0 nach dem Ablauf der regulären Spielzeit der Turniersieger ermittelt werden musste, zum „Helden“ wurde. Erst parierte Knapp den zweiten Neunmeter der Wedeler und traf dann, nachdem zuvor schon seine Mitspieler Koyro und Florian Blaedtke verwandelt hatten, selbst zum 3:2-Endstand, womit die Titelverteidigung und der Gewinn einer Siegprämie von 400 Euro perfekt waren.

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erstellt am 27.Dez.2015 | 18:18 Uhr

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