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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 23:12 Uhr

Einsatz : THW: Druck aus Pinneberg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Unterbringung des Elmshorner THW ist seit Jahren ein Problem in der Krückaustadt. Seit langer Zeit hausen die Helfer in einer Baracke mit den entsprechenden baulichen Nachteilen.

Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann will nun mit einer Abgeordnetenanfrage an die Bundesregierung für Tempo bei den Planungen um ein neues Gebäude beim THW Elmshorn sorgen. „Vor gut einem Jahr hatte mir das Bundesfinanzministerium auf schriftliche Anfrage hin geantwortet, dass im Prinzip nur noch die Erteilung des Beschaffungsauftrages und die Abgabe der Refinanzierungszusage seitens des THW erforderlich sind, damit es losgehen kann. Aber bis heute sind wir nicht wirklich weiter. Es ist Zeit, dass endlich Bewegung in die Sache kommt“, begründet Rossmann seine Aktivität. „Da es sich um eine Unterkunft nach dem vom Bundes-THW mit den zuständigen Ministerien abgestimmten Muster handeln soll, ist nur ein Minimum örtlicher Planungen nötig. Seitens des Elmshorner Ortsverbands sind die Hausaufgaben gemacht. Die Aktiven des THW wären sogar bereit, einen neuen Standort in Kauf zu nehmen, falls der Bund das bisherige Grundstück gut verkaufen kann“, so Rossmann weiter.

In seiner Anfrage, auf die die Bundesregierung innerhalb von zwei Wochen antworten muss, verlangt Rossmann Auskunft über den Stand der bundesseitigen Planungen und dort erwartete Zeithorizonte. Auch nach einem etwaigen Grundstückswechsel fragt der Abgeordnete, der sich im Frühjahr mit seiner Fraktion erfolgreich für eine Aufstockung der Mittel für die THW-Ortsverbände im Bundeshaushalt um zwei Millionen Euro eingesetzt hatte.

„Ich hatte die Hoffnung, dass dieser Zuwachs auch den Startimpuls für die Elmshorner Maßnahme geben könnte. Und das bleibt natürlich auch das Ziel.“

In dem maroden Bau der Elmshorner THWler befinden sich neben Versammlungsräumen für Besprechungen auch die sanitären Anlagen, weswegen Rossmann die Dringlichkeit der Maßnahme betont. „Das Gebäude ist ursprünglich als Baubaracke für den Bau der A 23 errichtet worden und war nie für eine langfristige Nutzung gedacht. Jetzt stehen die THW-Aktiven wieder vor einem Winterhalbjahr, in dem sie untaugliche Räume und Einrichtungen in einem praktisch ungedämmten Gebäude nutzen müssen“, sagte Rossmann. „Da würde es schon sehr helfen, wenn es eine klare Ansage darüber gäbe, dass definitiv etwas passiert, und vor allem wann das der Fall sein wird.“

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erstellt am 05.Sep.2014 | 18:40 Uhr

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