Wirtschaftstreffen : Thema A 20 treibt weiter an

Die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste nutzen ihre regelmäßigen Sitzungen, um sich bei Mitgliedsunternehmen über die jeweilige Situation zu informieren. Gastgeber der letzten Runde war nun die Volksbank eG in Elmshorn, die ihre Sitzungsräume dem Unternehmensverband zur Verfügung gestellt hat. Vorstandssprecher Christian Scheinert begrüßte seine Gäste, die aus dem westlichen Schleswig-Holstein und dem Unterelberaum angereist waren. Er freute sich über das Erstaunen der Unternehmer, da viele nicht die beeindruckende Entwicklung im südlichen Elmshorn wahrgenommen hatten.

shz.de von
22. Februar 2013, 18:44 Uhr

Scheinert begann seine Ausführungen mit dem Motto: „Hausbank für die Region sein“. Von der Zentrale in Elmshorn wird ein Gebiet bis nach Wilster im Norden und Norderstedt im Osten abgedeckt. Der Hauptteil der Filialen befindet sich damit im „Speckgürtel“ von Hamburg, und die Mitarbeiter an den Standorten verstehen es offensichtlich hervorragend, auf die Kunden einzugehen, denn auch das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 konnte wieder erfolgreich beendet werden. „Eine Genossenschaftsbank wird aber nicht ausschließlich über die Kunden getragen, sondern auch über die Solidarität der Mitglieder,“ zog Christian Scheinert ein Resümee. Die Sicherheit, die die Volksbank bietet, spiegelt sich auch im erneut durchgeführten Rating wider, das seit mehreren Jahren eine deutlich und ansteigend positive Tendenz zeigt. Die Einlagensicherung, ist durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Verbund uneingeschränkt gewährleistet. Die Volksbank eG Elmshorn legt überdies Wert auf eine klare Abgrenzung zu den Großbanken. Sie ist Beleg dafür, dass man erfolgreich am Markt operieren kann, ohne mit Risiko-Produkten handeln zu müssen.

Ein Unternehmen, das so erfolgreich am Markt vertreten ist und sich seiner Kernkompetenzen bewusst ist, hat aber trotzdem noch Wünsche. „Wir brauchen die A 20 für unsere Region, denn unsere Kunden brauchen die A 20 für ihr Geschäft“, betonte Scheinert. Diese Aussage nahm der Vorstandsvorsitzende des Unternehmensverbandes, Lutz Bitomsky, gerne auf und verband sie mit den negativen Meldungen der letzten Tage, die durch die Schließung des Prinovis-Standortes in Itzehoe entstanden sind. „Das Schicksal der Mitarbeiter von Prinovis und die Probleme der Zulieferer aus der Region sind schon herausfordernd genug. Die sich anschließende Weiternutzung des Produktionsareals wäre aber bei einer vorhandenen A 20 mit der festen Elbquerung sicherlich einfacher, da dann der Standort Itzehoe für viele Unternehmen attraktiver wäre“, so Lutz Bitomsky äußerst besorgt. Und weiter: „Das Thema „A 20 – jetzt!“ wird uns weiter antreiben.“

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