zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 20:14 Uhr

Handball : Teutonia Spielverderber

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Teutonia 10 entpuppte sich für die Frauen des Moorreger SV bei der 15:16 (9:10) Niederlage als Spielverderber für einen erfolgreichen Hinrundenabschluss.

Im Vorfeld gab es schon Verletzungssorgen. Dominique-Katrin Lorenz und Manuela Meins konnten nicht mitwirken. Es kam dann noch schlimmer. Janine Beckmann wurde in der Schlussphase von einer Gegnerin aus der Luft geholt. Sie war frei bis sechs Meter durch die Deckung gekommen und setzte zum Wurf an. Es gab überhaupt keine Möglichkeit für die Abwehr der Gäste mehr, diese Situation fair zu klären. Schiedsrichter Schmidt (EHT) zögerte auch keine Sekunde und zog sofort die Rote Karte. Eine schlimmere Schulterverletzung wird vermutet.

Dabei hatte alles gut beim MSV begonnen. Nach neun Minuten stand es 5:0. Dann wurde das Handballspielen eingestellt. Schnell glichen die Gäste zum 5:5 aus. Vor allem die fehlende Laufbereitschaft in der Rückwärtsbewegung war mangelhaft, dazu kam auch noch die fehlende Spannung in der Deckung, so dass es mit Rückstand in die Pause ging. Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste aufgehört hatte. Teutonia nutzte die Lücken und konnte innerhalb von fünf Minuten den Vorsprung auf drei Tore erhöhen. Das Spiel nahm an Härte zu und es hagelte zwei Minuten Strafen auf beiden Seiten.

Moorrege konnte dann das Spiel wieder offen gestalten und kam nach 50 Minuten zu einer 14:13-Führung. Danach glich Teutonia wieder aus und beim nächsten Angriff stockte beim MSV der Atem beim Foul gegen Janine Beckmann.

Die Moorregerinnen waren dadurch anscheinend so geschockt, sodass sie das Spiel nicht mehr für sich entscheiden konnten.

Trainer Andree Buhse nach dem Spiel: „Ich bin natürlich enttäuscht. Das hätte nicht sein müssen, aber Teutonia hat sich durch harte Spielweise Respekt verschafft und mein Team konnte nichts entgegen setzen. Die Niederlage akzeptiere ich, die Art, wie Teutonia zugepackt hat nicht. Das mit Janine Beckmann ist für mich der absolute Albtraum. Sie war eine wichtige Säule für mich und sie droht jetzt lange auszufallen. Man muss sich auch bei dem harten Kontaktsport Handball mit Respekt gegenübertreten und den Leuten, wenn sie frei durch sind, nicht noch in den Arm greifen. Es wurde eine Verletzung in Kauf genommen, um nicht in Rückstand zu geraten.“

Das nächste Spiel: Montag, 7. Januar 2013 um 20.30 Uhr. Die Moorreger Frauen spielen im Pokal-Achtelfinale bei Grün-Weiß Eimsbüttel. Am Sonntag, 13. Januar kommt der ungeschlagene Tabellenführer FC St. Pauli nach Moorrege. Anwurf ist um 17 Uhr.

zur Startseite

von
erstellt am 18.Dez.2012 | 21:05 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert