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Uetersener Nachrichten

19. September 2017 | 21:06 Uhr

Nachfolge : Tenor-Alschausky leitet SoVD

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Siegrid Tenor-Alschausky ist neue Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD) im Kreis Pinneberg. Der Kreisvorstand wählte sie zur Nachfolgerin von Gerhard Renner, der das Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

shz.de von
erstellt am 11.Jun.2015 | 17:46 Uhr

Die ehemalige Lehrerin Tenor-Alschausky – Jahrgang 1954 – gehörte von 1986 bis 2003 der Stadtverordnetenversammlung von Elmshorn und von 2000 bis 2012 der SPD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag an. Hier engagierte sie sich unter anderem im Petitions- und Sozialausschuss und war ferner fünf Jahre lang Sozialausschussvorsitzende.

Tenor-Alschausky war bislang neben Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen stellvertretende Kreisvorsitzende. Für sie wurde Reinhard Kühne in den Vorstand gewählt. Nach seiner Pensionierung war es ihm wichtig, eine ehrenamtliche Tätigkeit zu übernehmen. Über eine „Ehrenamtsmesse“ kam er zum SoVD – eine Institution, die seiner Meinung nach besonders für die Stärkung der sozialen Sicherungssysteme und für soziale Gerechtigkeit eintritt.

Seit seinem Eintritt in den SoVD ist Kühne im Vorstand des Ortsverbandes Uetersen tätig. Er ist hier aktuell stellvertretender Vorsitzender und als ehrenamtlicher Sozialberater des Kreises Pinneberg tätig.

Die neue Vorsitzende Tenor-Alschausky dankte Amtsvorgänger Renner für die geleistete Arbeit. Zu ihren Zielen sagte sie: „Der Sozialstaat muss stark bleiben, denn auch im Kreis Pinneberg gibt es viele Menschen in Not.“ Eine Gesellschaft sei nur dann lebenswert, wenn sie solidarisch sei und nicht die vergesse, die Hilfe benötigten. Der Sozialverband im Kreis Pinneberg sei eine Gemeinschaft, die viel bewegen könne. „Wir sind überall da, wo Menschen unterstützt werden müssen. Und wir machen Druck gegenüber Wirtschaft und Politik - für Renten und Löhne, von denen man leben kann, gegen Pflegenotstand, Altersarmut und die soziale Spaltung, für Patientenrechte und den Abbau von Barrieren“, ergänzte sie. „Ich lade alle ein, sich in den Ortsverbände von der guten Arbeit des SoVD zu überzeugen", sagte sie. Informationen finden Interessierte unter

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