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Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 17:53 Uhr

Initiative : Tempo 30 vor dem Heimatmuseum

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Diese Einmündung ist ein neuralgischer Punkt in Haselau. Autofahrer auf der Haseldorfer Chaussee, die Richtung Heister Feld abbiegen wollen, ignorieren regelmäßig das Stopp-Schild.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2011 | 20:24 Uhr

Wer aus Richtung Heist kommt, fährt häufig mit zu hoher Geschwindigkeit in die Dorfstraße. Außerdem ist die Kreuzung für alle Verkehrsteilnehmer schwer einsehbar. Mit einer Geschwindkeitsreduzierung wollen die Gemeindevertreter für Verkehrsberuhigung sorgen. Sie möchten, dass Tempo 30 eingeführt wird. „Dort muss etwas getan werden“, steht für Bürgermeister Rolf Herrmann (CDU) fest. Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurde eine Initiative beim Staßenverkehrsamt des Kreises Pinneberg beschlossen.

Auslöser war eine Initiative von Haselauern, die in unmittelbarer Nähe der Einmündung leben. Vor allem für Fußgänger ist aus ihrer Sicht dieser Bereich gefährlich. Denn der kombinierte Geh- und Radweg am Heistmer Feld endet vor dem Heimatmuseum. Die Bürger, die in Richtung Haseldorfer Chaussee gehen, müssen also immer auf die andere Straßenseite wechseln. Das ist besonders für ältere Menschen nicht ungefährlich, argumentieren die Anwohner.

Das sahen die Politiker genauso und beschäftigten sich im Rahmen des Bauausschusses mit dem Thema. „Dort gibt es ein für Haselauer Verhältnisse hohes Verkehrsaufkommen“, so Herrmann. Hinzu kam noch eine Veränderung, die die Straßenverkehrsbehörder veranlasst hatte. In beiden Fahrtrichtungen sollten Schilder entfernt werden, die auf querende Fahrradfahrer hinweisen. Die Argumentation der Behörde: Wer mit Tempo 50 durch das Dorf fährt, ist so aufmerksam, dass er die Radler ohnehin rechtzeitig sehen kann. „Das sind sicher hehre Vorstellungen“, kommentiert der Bürgermeister. „Mit der Realität haben sie aber nicht viel zu tun.“

Tatsächlich nimmt die Zahl der Radler kontinuierlich zu, die etwa im Sommer die Haseldorfer Marsch erkunden. Sie müssen genauso wie die Fußgänger die Straße queren. Schützen kann man sie am besten, in dem die Autofahrer langsamer unterwegs sind. Bauliche Veränderung, etwa die Schaffung eines Fußweges auf der südlichen Seite des Heister Feldes sind aufgrund der fehlenden Breite nicht möglich.

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