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Abbau von Telefonzellen : Telekom will Geld sparen – ein Stück Komfort geht verloren

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sind sie nun überflüssig wie ein Kropf oder stellen Telefonhäuschen nach wie vor eine Notwendigkeit dar? Gehören die gelben Zellen zur Daseinsvorsorge oder auf den Müll? Die Telekom will fünf Telefonzellen/Basistelefone im Stadtgebiet aus Kostengründen abbauen. Die Verwaltung hat schon gewarnt, erkennt bei zumindest drei Standorten die Notwendigkeit für ihren Verbleib. Dabei handelt es sich um die Zellen/Basistelefone am Kreuzmoor/ Ahornweg, am Ostbahnhof und an der Seminarstraße.

Die Telekom argumentiert, dass im Zeitalter von Handy und ausgebautem Festanschlussnetz für den Verbleib dieser öffentlichen Fernsprecheinrichtungen keine Notwendigkeit mehr gegeben ist.

Die Stadtverwaltung hingegen sagt und empfiehlt es so der Politik, dass man bei den drei Standorten von einer Daseinsvorsorge ausgehen müsse. Daher müssten zumindest diese drei Standorte erhalten bleiben. Nun braucht die Politik gute Argumente, wenn sie der Auffassung der Verwaltung im nächsten Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen (tagt voraussichtlich im September) folgen möchte. Denn sie muss ihre Entscheidung gegenüber der Telekom begründen.

UeNa-Leser können den Politikern helfen, können ihre Meinung schon jetzt äußern. Via E-Mail (redaktion@uena.de) oder per Unterschrift im Pressehaus (liegt eine Woche aus). Heute ist diesbezüglich von 11 bis 11.30 Uhr auch eine Hotline geschaltet. Wer eine Stellungnahme zum Thema abgeben möchte, kann das dann unter 04122/925092 tun. Die Interessenbekundung könnte ein ganz entscheidendes Kriterium hinsichtlich des Erhalts der Telefonzellen/Basistelefone sein. Eine ausbleibende Reaktion könnte demzufolge den Rückbau der seitens der Telefongesellschaft ins Auge gefassten Standorte beschleunigen.

Demontiert werden sollen neben den drei bereits erwähnten auch die Basistelefone am Esinger Steinweg und an der Rosentwiete/Ecke Große Twiete.

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erstellt am 01.Aug.2013 | 21:17 Uhr

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