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Interkulturelle Woche : Tanz und intensive Gespräche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zu einem gemütlichen interkulturellem Treffen hatten das Freiwilligen Forum Uetersen und die AWO-Ortsgruppe in die Anna-Sievers-Begegnungsstätte geladen. Es entwickelten sich spannende Gespräche und fröhlicher Tanz.

Sich annähern an die jeweilig andere Kultur, die Problematik der Asylbewerber, Flüchtlinge und Migranten, so sah Freiwilligen-Forums-Sprecherin Inge Staack den Sinn der Veranstaltung, zu der Flüchtlinge aus Persien und ein Kurde mit seinen Kindern gekommen waren.

Nicht Ausländer, sondern Mitbürger wollen sie sein, so der einhellige Wunsch der Gäste, die von den Mitgliedern des Freiwilligen Forums, Sabine Trenkner von der AWO und von Bürgervorsteher Adolf Bergmann begrüßt worden waren.

So gefällt Mohsen Fardin seine neue Heimatstadt Uetersen noch viel besser als seine alte Heimat in Persien, schilderte er in einem sehr offenen Gespräch. Die Menschen hier, denen er bei seiner Arbeit als Küsterhilfe in der Erlöserkirche begegne, seien besonders freundlich. In Persien – er will den Iran nicht mit dem Irak verwechselt wissen – gebe es zwar viele Menschen, die Schopenhauer, Kant, Nietzsche und auch den Schriftsteller Günther Grass kennen würden, aber nicht die Demokratie, in der er als Christ gerne leben möchte.

Auch Sabiallah Tayebi fühlt sich inzwischen in Uetersen wohl, der Christ aus dem Iran hat nette Kontakte in der Erlöserkirche gefunden, möchte aber dringend noch besser und intensiver Deutsch lernen, um nach der Genehmigung seines Asylantrages hier arbeiten zu können. Schade, so meint er, dass Deutschunterricht nicht in Uetersen angeboten werde, er müsse für den ganz intensiven Unterricht nach Pinneberg oder Elmshorn fahren.

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erstellt am 28.Sep.2014 | 22:27 Uhr

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