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Interkulturelle Woche : Tanz, Theater, tolle Typen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Interkulturelle Woche geht heute zu Ende. 14 Veranstaltungen lösten großes bis sehr großes Interesse aus. „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ – das Motto der Woche gilt noch genau dreimal.

Um 14 Uhr startet eine Radtour vom Stadtwerkehaus zum Grillplatz, AWO und PRosarium laden um 15 Uhr zu einer Lesung in die Anna-Sievers-Begegnungsstätte ein, die sich mit dem Thema Flucht und Vertreibung, einst und jetzt, befassen wird. Die Mitglieder dieses Literaturkreises lesen eigene Texte. Mit einem Besuch des Tornescher Sprachcafés geht die Interkulturelle Woche 2015 zu Ende. Dort wird es eine Ausstellung mit Kurzporträts Zugewanderter aus dem Kreisgebiet geben. Das Sprachcafé befindet sich an der Pommernstraße 99 (Stadtteilbüro) in Tornesch.

Die Interkulturelle Woche bot eine Vielzahl von Gelegenheiten, mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen und den Austausch mit den Migranten, ganz gleich, wie lange diese schon in Uetersen leben, zu pflegen.

Uetersens Gleichstellungsbeauftragte Christiane Greve aus dem Kreis der Organisatoren hat mehrere Veranstaltungen begleitet und ein positives Fazit gezogen. Der Film „Venezianische Freundschaft“ hätte allerdings mehr Publikum verdient gehabt.

Die Woche der interkulturellen und internationalen Begegnungen, bestehend aus Workshops, Vorträgen, Konzerten, einer tollen, sehr erfolgreichen Disco und mehreren Aktionen, wird sicherlich bleibende Spuren hinterlassen. Insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Flüchtlingszahlen, die prognostiziert werden.

Von Kreis-Seite heißt es dazu, dass es wohl noch bis Jahresende, eventuell auch noch einige Tage darüber hinaus gelingen werde, die Menschen dezentral unterzubringen. Doch Städte und Gemeinden sollten sich schon mit dem Bau von Flüchtlingsunterkünften befassen. Auch in Uetersen hat sich der Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen gestern Abend mit diesem Thema beschäftigt. Möglich ist der Bau einer solchen Unterkunft auf dem Bolzplatz in Nachbarschaft des Finkenbrookgebäudes.

In dem Gebäude sind derzeit „Uetersener Tafel“ und Sozialkaufhaus untergebracht. Ein solches Neubauprojekt, das weiß man in Uetersen inzwischen, muss, aufgrund des Konsolidierungsabkommens mit dem Land, beim Innenministerium angemeldet werden. Dort wird dann darüber entschieden.

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erstellt am 01.Okt.2015 | 21:36 Uhr

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