zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 05:51 Uhr

Tadellose Museums-Bilanz

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Industriemuseum schließt das Jahr 2014 mit Rekordeinnahmen in Höhe von 37500 Euro ab. Das entspricht einem Plus von 28 Prozent. Auch die Zahl der Besucher ist gegenüber 2013 gestiegen – von 10958 auf 11700. Zu verdanken ist der Zuwachs vor allem dem großen Interesse an geführten Museumsrundgängen, Kindergeburtstagen und der vermehrten Nutzung der zu mietenden Räume im Museum. Die Zahl der Einzelbesucher war dagegen im vergangenen Jahr leicht rückläufig.

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2015 | 19:24 Uhr

„Wir sind stolz auf das Erreichte“, sagte Museumsleiterin Bärbel Böhnke gestern im Gespräch mit den Uetersener Nachrichten. Das Museum sei vor allem bei Familien und Schulklassen sehr beliebt. „So soll es bleiben, und deshalb auch die behutsame Modernsierung“, so Böhnke.

Die seit 2013 laufende und auf vier Jahre angelegte Maßnahme auf dem Weg hin zu einem moderneren Erscheinungsbild wird an der Ausrichtung nichts ändern. Die Exponate bleiben Mittelpunkt, Anschaulichkeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Präsentation der Inhalte, und das Ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht. „Das kommt auch überregional an“, so Museumsleiterin Böhnke, die immer häufiger auswärtige Gäste etwa aus Flensburg oder Lübeck begrüßt.

54 Führungen für Erwachsene boten die Museumspädagogen an (2013: 44), dazu organisierten sie 97 Kindergeburtstage (92) und empfingen 87 Schulklassen (67). Das gestiegene Interesse an dem Haus in der Catharinenstraße führt Fördervereinsvorsitzende Monika Dormann auf die abwechslungsreichen Sonderveranstaltungen und Events ebenso zurück wie auf eine erweiterte Öffentlichkeitsarbeit und die besucherfreundlichen Öffnungszeiten. Nur selten stießen sich Interessierte 2014 die Nase: Das Industriemuseum war 1484 Stunden an 308 Tagen geöffnet.

Auch in 2015, dem Jahr vor dem 25. Geburtstag der Ausstellung, geht Bärbel Böhnke den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, unterstützt von dem inzwischen 229 Mitglieder starken Förderverein. Das erste Obergeschoss wird renoviert, bekommt einen neuen Wandanstrich und eventuell auch neue Leitungen. Zudem werden die abgegriffenen Lesetafeln ersetzt, die Mediathek ausgebaut, das Portrait des Ölmühlen-Gründers Georg Junge restrauriert und das kaum noch erkennbare Foto eines Arbeiters in einer Steingutfabrik erneuert.

Und schließlich geht die Überarbeitung der Chroniken Elmshorner Firmen weiter. Ziel ist es, die Texte so zu kürzen, dass die jeweilige Unternehmensgeschichte auf acht Seiten passt, wobei neue Erkenntnisse eingearbeitet und die alten Fotos gegen neue ausgetauscht werden.

Gehen wird das nicht ohne die finanzielle Unterstützung des Fördervereins. „Wir haben das Einverständnis der Mitglieder, dass wir 15000 Euro für die anstehenden Maßnahmen in diesem Jahr zur Verfügung stellen können“, sagte Vorsitzende Monika Dormann.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert