Ins Boot geholt : Strategische Neuausrichtung

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Die Wirtschaftsförderung im Kreis Pinneberg wird neu strukturiert. Nach dem die politischen Gremien des Kreises bereits das „Strategiekonzept 2014-2018 - Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg – WEP“ beschlossen haben, hat nun auch die Gesellschafterversammlung nach Beratung durch den Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH (WEP) einstimmig zugestimmt. „Leitziel der Wirtschaftsförderung ist und bleibt die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen im Kreisgebiet“, machte Landrat Oliver Stolz deutlich.

shz.de von
03. Juni 2014, 18:32 Uhr

Ausgangspunkt für die strategische Neuausrichtung war das Ausscheiden des Mitgesellschafters Kreis Segeberg im Jahre 2010 und die aktuell gut aufgestellte Finanzsituation der WEP. So wurde im Verlauf des Jahres 2012 in Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Pinneberg, der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der WEP ein Thesenpapier zur Strategieentwicklung der WEP erarbeitet und dem Hauptausschuss als erste Beratungs- und Entscheidungsgrundlage vorgelegt. Auf dieser Grundlage hat der Hauptausschuss einen Beschluss zur grundsätzlichen konzeptionellen Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung im Kreis Pinneberg gefasst. Die konzeptionelle Neuaufstellung ist mit dem Strategiekonzept 2014-2018 nach intensiven Beratungen in den vergangenen Monaten durch die Gremien des Kreises Pinneberg der WEP GmbH beschlossen worden. „Die Wirtschaftsförderung im Kreis Pinneberg verfolgt drei Kernziele: Unternehmen halten, Betriebe ansiedeln und Unternehmen gründen. Mit dem nun beschlossenen Handlungsplan, wird die WEP neue Möglichkeiten erhalten und bietet sich als bester Partner für die Unternehmen und Kommunen in der Region an“, so der Landrat weiter.

Bestandteil der strategischen Neuausrichtung ist die Möglichkeit für die WEP, zukünftig in enger Kooperation und unter Beteiligung der Kommunen potentielle Gewerbe-bauflächen zu erwerben und zu entwickeln. Damit wird der wachsenden Nachfrage in der Metropolregion Rechnung getragen.

Möglich wird dies allerdings nur durch die großen Erfolge der WEP beim Verkauf von Grundstücken, mit der eine angemessene Investitionsreserve erwirtschaftet werden konnte, die nach dem Willen der Gesellschafter nunmehr wieder ausschließlich in das Grundstücksgeschäft und die Vermarktung fließen soll. Außerdem wird der Wirtschaftsausschuss des Kreises zukünftig im Bereich der Förderung der allgemeinen Wirtschaftsförderung und Dienstleistungen inhaltlich einbezogen und entscheidet in seiner Funktion als Fachgremium über künftige Projektfinanzierungen mit.

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