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Zukunftsfrage : Strategiegespräche mit „Planet Energy“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vor wenigen Tagen wurde der Kontakt zwischen „Planet Energy“ und den Stadtwerken Uetersen in Sachen Windpark Uetersen wieder aufgenommen. Inzwischen steht fest, dass es den Hamburgern gelungen ist, am Windpark Anteile in einer Größenordnung von 67 Prozent zu erwerben. Planet Energy, eine Greenpeace-Tochter hatte bereits den Antrag gestellt, repowern zu dürfen.

shz.de von
erstellt am 27.Jun.2013 | 19:28 Uhr

Die Rede war von Windkraftanlagen bis zu einer Gesamthöhe von 200 Metern. Kurz vor der Sitzung war der Antrag wieder zurückgezogen worden, weil Planet Energy signalisiert worden war, dass es noch mehr als genug Diskussionsbedarf gibt. Ein Aspekt der Politiker vor Ort dürfte dabei die Beteiligungsmöglichkeit ihrer Stadtwerke gewesen sein. Dem kommunalen Unternehmen gehört bereits ein kleiner Anteil am Windpark. Geschäftsführer Manfred Tietje würde sein diesbezügliches Engagement gerne ausbauen.

Ging es auch um diese Frage bei den Gesprächen in Uetersen? Tietje bestätigt das indirekt. Es sei kein Geheimnis, dass sich die Stadtwerke stärker als bislang am Windpark beteiligen wollten, so der Geschäftsführer im UeNa-Gespräch. Es sei aber zu früh, in der Öffentlichkeit jetzt über Details zu reden. Natürlich wolle man alles tun, um vor Ort mehr Einfluss zu erlangen. Der Windpark vor der Haustür sei auch hinsichtlich der beschlossenen Energiewende eine einmalige Chance für Uetersen.

Wichtig ist für den Stadtwerke-Geschäftsführer, dass in die Entscheidungen zum Repowering die Gemeinden wie Groß Nordende und Neuendeich einbezogen werden. Zwar kann die Stadt über bauplanungsrechtliche Belange alleine entscheiden, also auch über eine Aufhebung der Höhenbegrenzung von derzeit 100 Metern. Aber für Tietje ist der Grundsatz des Miteinanders eine Stilfrage.

Die Gespräche mit Planet Energy sollen noch im Juli fortgesetzt werden. Der Stadtwerkechef hofft auf einen positiven Verlauf, um danach in die entscheidenden Gremien zu gehen. Denn natürlich müsse am Ende die Politik über ein stärkeres Engagement der Stadtwerke am Windpark befinden, weiß Tietje.

Eines möchte er zum Schluss noch deutlich machen: Es gehe bei den Planungen nicht um 200 Meter hohe Windenergieanlagen.

Aber wenn man 150 Meter als Obergrenze festlegen würde und die Fachleute dann sagten, dass die Masten 160 Meter hoch sein müssten, müsse man hinsichtlich der Planungen wieder von vorne beginnen. „Die 200 Meter verschaffen uns ein wenig Luft nach oben“, so der Geschäftsführer erläuternd.

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