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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 01:46 Uhr

Straßenreinigung: Gebühren steigen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

kosten Politik beschließt höhere Sätze − auch weil die Leerung von Papierkörben künftig auf die Bürger umgelegt wird

Die Gebühren für die Straßenreinigung in Uetersen steigen. Die höheren Sätze hat die Ratsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Gleichzeitig sinken allerdings die Gebühren für den Winterdienst.

77230 Straßenmeter müssen die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs in Uetersen reinigen. Die dabei entstehenden Kosten trägt die Stadt zu 15 Prozent, den Rest müssen die Uetersener über Gebühren finanzieren. Um einen Fehlbetrag zu vermeiden, müssen die Sätze jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Um 27 Cent (auf 2,68 Euro) je laufenden Meter werden die Gebühren deswegen steigen, in der Fußgängerzone − dort gilt ein höherer Gebührensatz − sogar um 3,15 Euro (auf 32,21 Euro). Einen Großteil der Steigerung macht dabei die Leerung von Papierkörben aus, die künftig als umlagefähiger Aufwand in die Straßenreinigungsgebühr einbezogen wird. Das Kommunalabgabengesetz und die Rechtsprechung machen die Neuregelung möglich, heißt es vonseiten der Verwaltung. Für die Rosenstadt kommt dies gelegen. Denn die Umlegung der Kosten für die Papierkorbleerung auf die Straßenreinigungsgebühren verbessere die finanzielle Situation der Stadt und stelle eine
Konsolidierungsmaßnahme dar, heißt es aus dem Rathaus.


Gebühren für Winterdienst sinken


Im Gegensatz zu den Gebühren für die Straßenreinigung werden diejenigen für den Winterdienst sinken − je nach Räumstufe zwischen 6 und 20 Cent. Dafür sorgen unter anderem die zuletzt milderen Winter mit wenig Schneefall. Denn je nach Wetterlage findet entweder Straßenreinigung oder Winterdienst statt.

Mit den von der Politik einstimmig beschlossenen Gebührenanpassungen erreicht die Stadt Uetersen die vorgeschriebene 85-prozentige Kostendeckung.

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erstellt am 19.Dez.2016 | 15:43 Uhr

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