Ausstellung : Stillleben von Beckmann

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Die neue Kuratorin der „Klassischen Moderne“ in der Kunsthalle Karin Schick, setzt neue Akzente mit ihrer Themenwahl. Es wird die kuratierte Ausstellung „Max Beckmann. Die Stillleben.“ von ihr präsentiert. Obwohl die im Leben des Malers eine zentrale Rolle spielten, gab es zu Beckmanns Stillleben noch keine umfassende Ausstellung. Im Jahre 1993 wurden seine Selbstbildnisse und 1998 seine Landschaften vom damaligen Direktor Uwe Scheede, einem Beckmann-Experten, kuratiert und gezeigt.

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27. November 2014, 18:19 Uhr

Max Beckmann (1884-1950) hat von 1904 bis zu seinem Todesjahr immer wieder Stillleben gemalt, wie seine frühen Gemälde in den Kriegsjahren, der Frankfurter Zeit, im Amsterdamer Exil bis in seine letzten Jahre in den USA. In seinen Kompositionen sind verblühende Blumen und erloschene Kerzen zu sehen. Er zeigt die unmittelbare Gegenwart des Lebens in einem Spannungsbogen bis zur Vergänglichkeit. In Beckmanns Bildgefüge der Stillleben „feiert“ er auch das Leben, dies wird durch die Darstellungen von Früchten, Muscheln und üppigen Farben und Formen deutlich.

Max Beckmann integrierte immer wieder weibliche Akte, Landschaften und Selbstporträts in seine Arbeiten und eröffnet dadurch „aufregende Grenzbereiche zu anderen Gattungen.“ Auch stellt der Maler Objekte aus seinem privaten Umfeld – wie eine chinesische Keramikkröte – die in der Ausstellung zu sehen ist, dar. Bis zum 18. Januar 2015 wird das facettenreiche, 70 Gemälde umfassende Werk, darunter auch selten gezeigte Arbeiten in der Kunsthalle ausgestellt. Geöffnet: Di. - So. 10 - 18 Uhr. Do. 10 -21 Uhr.

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