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Verein regionale Volks- und Schulsternwarte : Sternschnuppen nahmen Wünsche auf

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Nacht vom 11. auf den 12. August war für die Mitglieder des Vereins Regionale Volks- und Schulsternwarte Tornesch und andere Hobby-Astronomen eine ganz besondere Nacht zur Beobachtung von Himmelskörpern, auf die sie sich das ganze Jahr über schon gefreut hatten. Und sie wurden nicht enttäuscht, sie erlebten ein schon lange nicht mehr bei so gutem Wetter beobachtetes Perseiden-Schauspiel.

Bei wolkenlosem Nachthimmel entdeckten sie ganz bequem vom Liegestuhl aus kurz nach Mitternacht etliche flitzende Lichtpunkte: Es „regnete“ Perseiden (Sternschnuppen) auf die Erde. „Die Beobachtung hat all unsere Erwartungen erfüllt“, so Bodo Hübner, der Vorsitzende des Vereins Regionale Volks- und Schulsternwarte Tornesch. Er war von dem Naturschauspiel begeistert und auch davon, dass so viele Interessierte der Einladung des Vereins gefolgt waren, gemeinsam auf Sternschnuppen-Entdeckung zu gehen. Ganze Familien hatten sich dem Treffen der Sternenfreunde angeschlossen. Es hatte weit vor Mitternacht mit der Beobachtung von Sonnenflecken und anderen Himmelskörpern sowie einem gemütlichen Beisammensein am Grill begonnen und endete für die „Letzten“ erst gegen 2.30 Uhr Sonntagnacht. Wie bereits in den Vorjahren zur Perseiden-Beobachtung hatten sich die Sternenfreunde auf dem Flugplatzgelände am Schäferweg eingefunden. „Wir sind Frank Brockmann, dem Betreiber des Flugplatzes sehr dankbar, dass er uns die Nutzung des Geländes für unsere Himmelskörperbeobachtungen zur Verfügung stellt und freuen uns, dass es diesen Flugplatz in Tornesch noch gibt“, so Bodo Hübner. Übrigens landete Bundeskanzlerin Angela Merkel, als sie am 4. Mai zur Landes-CDU-Wahlkampfveranstaltung nach Tornesch gekommen war, dort mit dem Hubschrauber. 50 Interessierte nahmen an der Perseidenbeobachtung teil. Viele hatten eigene Teleskope oder Feldstecher mitgebracht, bauten sie gemeinsam mit den Astronomie-Kennern auf und nutzten die Möglichkeit, Fragen zustellen. „Ich habe erfahren, dass der Verein zur Perseidenbeobachtung einlädt und da meine Schwester, die gerade zu Besuch ist, sich für Astronomie interessiert, sind wir vorbeigekommen“, so Barbara Sikorra-Dornberg. Auch sie und ihre Schwester Brigitte Kunzelmann begannen ihre Beobachtungen durch ein Teleskop mit Sonnenfilter, das Karl Engeldinger, Schriftwart und Kassenwart im Verein Regionale Volks- und Schulsternwarte, aufgestellt hatte.

„Es war eine gelungene Veranstaltung. Auch der Aufgang von Jupiter und der Mondsichel konnten verfolgt werden“, so Vereinsvorsitzender Bodo Hübner. Die Herzenswünsche, die den entdeckten Sternschnuppen anvertraut wurden, behielt aber jeder für sich (... damit sie in Erfüllung gehen ...).

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erstellt am 13.Aug.2012 | 20:08 Uhr

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