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Friedlandstraße : Stellplätze für Kleingärtner

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einstimmig fassten die Mitglieder des Umweltausschusses in ihrer jüngsten Sitzung den Beschluss, dem Kleingartenverein Tornesch 10000 Euro für den Bau von Pkw-Stellplätzen in der Kleingartenanlage Friedlandstraße zur Verfügung zu stellen.

Denn im Gegensatz zu den Anlagen in Ahrenlohe und Esingen verfügt die Anlage Friedlandstraße über keine eigenen Stellplätze. Bislang wird der Parkplatz des benachbarten Sportplatzes genutzt. Da der Sportplatz und die Stellplatzanlage jedoch bebaut werden (Wohngebiet Alter Sportplatz) würden die Kleingärtner an der Friedlandstraße ohne Parkflächen bleiben. Die Vereinsspitze und die Verwaltung haben diesbezüglich Gespräche geführt und sind zu einem Ergebnis gekommen: Eine Parzelle direkt an der Friedlandstraße wird aus der kleingärtnerischen Nutzung genommen und dort werden etwa zehn Stellplätze geschaffen. Zum Teil wird der Verein notwendige Arbeiten in Eigenregie durchführen. Zu vergeben ist jedoch die Pflasterung der Zufahrt. Außerdem ist die vorhandene Hecke in der Breite der Zufahrt zu entfernen, das Grundstück von der Bebauung und dem Bewuchs zu räumen und die Stellplatzfläche mit Recyclingmaterial zu befestigen.

Damit eine Fremdnutzung der Parkplätze ausgeschlossen wird, soll ein Tor eingebaut werden.

Verwaltung und Kleingartenverein gehen von Gesamtkosten in Höhe von 10000 Euro aus. Die Räumungsarbeiten auf dem Grundstück nehmen Mitglieder des Kleingartenvereins vor. Vereinsvorsitzender Christian Möschter dankte im Rahmen der Kleingärtner der Anlage Friedlandstraße für die Unterstützung der kleingärtnerischen Nutzung mitten in der Stadt. Er betonte, dass die Einfahrt zu den entstehenden Parkplätzen in Höhe des Durchgangs von der Friedlandstraße aus entstehen soll. „Wenn der Sportplatz nebenan bebaut wird, würden wir den Weg durch unsere Anlage für die Öffentlichkeit dann gerne schließen“, kündigte er an.

Denn mit dem Wohngebiet „Alter Sportplatz“ wird es Rad- und Fußwegverbindungen auch zur Willy-Meyer-Straße geben. „Dann brauchen wir den öffentlichen Weg durch die Kleingartenanlage nicht mehr“, bestätigte Bürgermeister Roland Krügel.

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erstellt am 23.Sep.2014 | 20:02 Uhr

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