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Tornesch : Stellenausschreibung für die Bürgermeisterwahl

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Hauptausschuss: Politiker beschließen Lang- und Kurzfassung zur Stellenausschreibung für die Bürgermeisterwahl am 6. Mai 2018.

Tornesch | Die Mitglieder des Hauptausschusses haben in ihrer Sitzung am 10. Juli den Text für die Stellenausschreibung für die Bürgermeisterwahl am 6. Mai 2018 in der Langfassung, die im Internet veröffentlicht werden soll, und die Printmedien-Kurzfassung beschlossen. Die Stellenausschreibung soll nach den Sommerferien im September veröffentlicht werden. Die Langfassung wird in jedem Fall unter www.tornesch.de und unter www.berufe-sh.de (ist Tornesch Mitglied) veröffentlicht. Vorbehaltlich wurde auch eine Veröffentlichung unter www.interamt.de beschlossen. Die Politiker beauftragten die Verwaltung, die Veröffentlichungskosten unter www.interamt.de zu ermitteln und dem Hauptausschuss mitzuteilen. „Ich habe mir berufe-sh.de und interamt.de angesehen. Berufe-sh.de hat bei mir einen besseren Eindruck hinterlassen“, merkte der SPD-Politiker Manfred Fäcke an.

Bei den Printmedien folgten die Politiker den Vorschlägen der Verwaltung hinsichtlich sh:z Schleswig-Holstein, Amtsblatt Schleswig-Holstein sowie Veröffentlichungen in parteipolitischen Blättern. Veröffentlichungen in FAZ und Welt lehnten die Politiker nach kurzer Diskussion und mit Blick auf die Anzeigenkosten und Haushaltslage ab. Auch Bürgermeister Roland Krügel, dessen Amtszeit am 30. Juni 2018 endet, und der nach 32 Dienstjahren als Bürgermeister in Tornesch nicht wieder kandidieren will, merkte an: „Man sollte sich überlegen, wen man ansprechen will. Wenn man regionaler bleibt, bekommt man vielleicht Bewerbungen aus der Region.“

Als Änderungen zur Langfassung hatte FDP-Ratsherr Gunnar Werner beantragt, alle Eigenbetriebe der Stadt aufzuzählen und dass als Ansprechpartner für Bewerber, die sich von Parteien oder Wählergruppen unterstützen lassen möchten, die Parteivorsitzenden und nicht wie im Entwurf der Langfassung die Fraktionsvorsitzenden genannt werden sollten. Diesen Punkt hatte auch die SPD aufgegriffen und um Änderung gebeten. Geändert wurde in der Lang- und Kurzfassung das Datum einer möglicherweise erforderlichen Bürgermeister-Stichwahl. Der Gemeindewahlausschuss hatte sie für den 20. Mai 2018 terminiert. Doch das ist dann der Pfingstsonntag.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeindewahlausschusses wurde als Termin für eine mögliche Stichwahl nun Sonntag, 27. Mai 2018, festgelegt. Einem Vorschlag der SPD, dass, wer einer oder mehreren in der Ratsversammlung vertretenen Parteien oder Wählergruppen Einsicht in die Bewerbungsunterlagen geben und damit einen Vorschlag durch diese ermöglichen möchte, die schriftliche Bewerbung bereits zum 5. Januar 2018 einreichen sollte, entsprachen die anderen Fraktionen nicht. Es bleibt beim 9. Februar 2018. „Uns ist das eigentlich zu kurzfristig, wenn bis zum 12. März 2018 die Wahlvorschläge eingereicht werden sollen“, erläuterte der SPD-Ortsvorsitzende Manfred Mörker die Gedanken der SPD.

Ebenso nicht berücksichtigt und zwar aus gesetzlichen Gründen, wurde der Vorschlag der CDU, mit in die Stellenausschreibung die Dienstwagennutzung auch für private Zwecke aufzunehmen. In den Fraktionen wollen die Politiker darüber jedoch diskutieren und einen Beschluss fassen.

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erstellt am 12.Jul.2017 | 16:10 Uhr

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