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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 14:42 Uhr

Handball : Steigerung zum 26:18

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie schon im vorherigen Spiel mit nur einer Torfrau und einer gesundheitlich angeschlagenen Anna-Cathleen Voigt empfingen die 1. Frauen des TuS Esingen am vergangenen Sonnabend die SG Hamburg-Nord III.

Der FC St. Pauli, Titel-Rivale der Esingerinnen, hatte die SG-Dritte zuletzt mit 20:9 bezwungen. In Tornesch begann die Partie mit der „Lieblings-Standarderöffnung“ der TuS-Frauen: Der Gegner hatte Anwurf, das erste Tor erzielte aber Esingen (2.). Was dann passierte, war jedoch ungewöhnlich: In den letzten Spielen setzten sich die Esingerinnen stets früh ab. Nun stand es, begünstigt durch fünf Esinger Pfosten- und Lattentreffer sowie einen vergebenen Siebenmeter, plötzlich 1:6.

Nach knapp zehn Minuten nahm TuS-Trainer Jan-Henning Himborn eine Auszeit; Voigt musste danach passen, da sie keine Luft mehr bekam. Immerhin: Himborns Worte zeigten Wirkung, die Gastgeberinnen holten Tor um Tor auf und glichen zum 6:6 aus (18.). Zum zweiten Mal in Führung gingen sie beim 8:7 (23.) – die Freude darüber hielt jedoch nicht lange an: Die nächsten vier Tore in Folge warfen die SG-Frauen, sodass es zur Halbzeit 10:12 hieß. Zumindest hatte Voigt mit „neuer“ Luft in den letzten fünf Minuten vor der Pause wieder mitwirken können.

Nach dem Seitenwechsel lief es besser bei der Himborn-Sieben: In der 35. Minute ging sie in Führung und gab diese, bis auf den Ausgleich zum 13:13, nicht mehr her. Das 15:13 (41.) bedeutete erstmalig einen Zwei-Tore-Vorsprung. Beim Stand von 17:14 nahmen die Gäste eine Auszeit (43.). „Endlich läuft es bei uns runder und Fehlwürfe sind Mangelware“, atmete TuS-Betreuer Valko Scheele während der Unterbrechung durch. Im zweiten Durchgang war Voigt übrigens äußerst torhungrig: Alle acht Treffer (davon drei Siebenmeter) erzielte sie im zweiten Abschnitt. „Ab der 49. Minute setzte sich dann unsere bessere Physis durch“, befand Scheele. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal auf 20:18, konnten dem dann folgenden Torlauf aber nichts mehr entgegensetzen: Mit sechs Treffern in Folge warfen die Tornescherinnen noch einen 26:18-Sieg heraus.

„Insgesamt war das ein versöhnliches Ende, mit der erhofften Ergebnishöhe und immerhin acht Spielerinnen, die sich in die Torschützenliste eintragen konnten“, zog Scheele ein positives Fazit. TuS-Torhüterin Lisa Rabe, die zuletzt stets mit guten Quoten glänzte, hielt in der ersten Halbzeit nur vier von 16 Würfen (25 Prozent). „In der zweiten Hälfte hielt sie dann vier von zehn Würfen, davon zwei Siebenmeter“, lobte Scheele.

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erstellt am 17.Nov.2011 | 20:59 Uhr

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