SPD-Treffen : Stegner besucht die Kreisstadt

Mehr als zwei Stunden nahm sich der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Ralf Stegner im Pinneberger Rathaus Zeit, um mit den Mitgliedern der Pinneberger SPD und vielen Gästen über die Große Koalition im Bund und deren bevorstehenden Aufgaben zu sprechen.

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24. März 2014, 21:32 Uhr

Stegners Themen: Die Koalition mit CDU und CSU sei keine Liebesheirat, so Stegner. Sie biete Chancen und Risiken, wobei man die Chancen maximieren und die Risiken minimieren wolle. In vielen Bundesländern habe die SPD gezeigt, dass sie nach der Wahl das tut, was sie vorher versprochen hat und dass es einen Unterschied macht, wer die Regierung führt. Damit sei die SPD in vielen Ländern erfolgreich und diese Glaubwürdigkeit müsse man sich nun auch auf Bundesebene wieder erarbeiten. Im Hinblick auf die Europawahl warb Ralf Stegner in Pinneberg für den sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Martin Schulz und um die Unterstützung der Genossen vor Ort. „Mit Martin Schulz als Kommissionspräsidenten verleihen wir Europa eine stärkere Stimme“, sagte Stegner.

Der Pinneberger SPD-Chef Kai Vogel, Landtagsabgeordneter in Kiel für den Kreis Pinneberg, zeigte sich hocherfreut über das große Interesse an der Auftaktveranstaltung von „SPD im Dialog“. „Wir werden zukünftig regelmäßig interessante Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik nach Pinneberg holen“, versprach Vogel.

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