Sperrungen bis Ende August : Startschuss für Sanierung in der Tornescher Feldmark

Der Weg In de Hörn in Tornesch ist seit Mittwoch für Autofahrer gesperrt.
Der Weg In de Hörn in Tornesch ist seit Mittwoch für Autofahrer gesperrt.

Der Weg In de Hörn sowie Teile der Westerlohtwiete und der Kleinen Twiete werden in den kommenden Wochen saniert.

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02. August 2018, 12:30 Uhr

Tornesch | Der ein oder andere Fußgänger zeigte sich am Mittwoch überrascht bei seinem Spaziergang in der Tornescher Feldmark. Versperrten doch rot-weiße Barken den Weg In de Hörn. Des Rätsels Lösung war jedoch schnell gefunden: Der Weg In de Hörn sowie Teile der Westerlohtwiete und der Kleinen Twiete werden in den kommenden Wochen auf Vordermann gebracht. Damit setzt die Stadt Tornesch einen weiteren Teil des 2012 beschlossenen Wirtschaftswegekonzepts um.

Ursprünglich hatte man im Rathaus damit gerechnet, dass die Arbeiten zur Unterhaltung der Wege aufgrund der boomenden Bauwirtschaft mitsamt voller Auftragsbücher erst später beginnen würden. Doch augenscheinlich hat die beauftrage Firma nun doch Kapazitäten frei. Und so war der Weg In de Hörn bereits gestern Vormittag gesperrt − und zwar ab dem letzten Wohnhaus, kurz hinter der Straße Am Felde. Die Verbindung zwischen Westerlohtwiete und In De Hörn stand gestern zwar noch offen, doch das wird sich ändern. Denn auch der Bereich bis zum Olenesch wird instand gesetzt. Ebenso die Kleine Twiete in ihrem nördlichen Bereich bis zum Beginn der Bebauung.

Zunächst werden Arbeiter die Seitenstreifen der Wege freilegen, um festzustellen, wo sich die Fahrbahnkante befindet. Wie Karen Röseke aus dem Bau- und Planungsamt der Stadt auf Nachfrage unserer Zeitung erläuterte, folgen Ausbesserungsmaßnahmen und der Einsatz von Bitumen. Anschließend wird ein sogenanntes Geogitter verlegt, das Risse künftig besser verhindern soll. Abschließend wird der Bereich asphaltiert.

Fußgänger und Radler kommen noch durch

Derzeit können Fußgänger und Radfahrer die Wege noch nutzen. Ab kommenden Montag, 6. August, soll der Bereich dann komplett gesperrt werden. Das anhaltend gute Sommerwetter mit hohen Temperaturen macht − wie auch bei den Bauarbeiten in der Straße Am Moor − eine längere Sperrung der Wirtschaftswege notwendig, da der Asphalt mehr Zeit zum Aushärten benötigt. Laut Röseke ist dementsprechend eine Vollsperrung bis zum 31. August beantragt. Sollten die Arbeiten früher fertiggestellt sein, werde der Bereich zeitnah freigegeben, so die Verwaltungsmitarbeiterin.

Lehstwiete bleibt zunächst außen vor

215.000 Euro sind für die Unterhaltungsmaßnahme eingeplant. Röseke geht davon aus, dass die jetzt beginnenden Arbeiten innerhalb des Kostenrahmens bleiben. Eigentlich sollte in dem Betrag auch die Instandsetzung der Lehstwiete, die sich südlich des Wischmöhlenwegs befindet, enthalten sein. Doch im Frühjahr wurde deutlich, dass die 215.000 Euro dafür nicht ausreichen. Auf Vorschlag der Verwaltung entschied die Politik deswegen, die Sanierung der Lehstwiete zu verschieben.

Der 2012 vom Bauausschuss beschlossene Zeitplan kann somit nicht mehr eingehalten werden. Bis 2017 sollte das Wirtschaftswegekonzept umgesetzt werden, so der damalige Beschluss. Doch innerhalb der Politik setzte sich schließlich die Meinung durch, die Maßnahmen lieber über einen längeren Zeitraum zu verteilen − um die jährliche Belastung für den Tornescher Haushalt möglichst gering zu halten. Kosten, die auf Anlieger umgelegt werden können, entstehen übrigens nicht. Denn an den Wegen gibt es keine Anlieger.

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