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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 05:20 Uhr

Handball : Start-Ziel-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Noch vor 14 Uhr erschien Kay-Uwe Kühn am Sonnabend auf dem Parkplatz der Klaus-Groth-Schule. Gegen 14.30 Uhr machte sich der Tross der 1. Männer des TuS Esingen dann auf den Weg nach Lübeck. „Wir wollen rechtzeitig vor dem Spiel in der Halle sein“, begründete Kühn als Mannschaftsverantwortlicher die frühe Abfahrt. Als um 18 Uhr dann die wichtige Oberliga-Partie beim letztjährigen Mitaufsteiger TuS Lübeck 1893 begann, hatten sich die Tornescher schon gut in der Meesenhalle akklimatisiert ‒ und gingen gleich in Führung. Da sie sich diese bis zum Ende nicht mehr nehmen ließen, frohlockte Claas-Peter Schütt, der die Esinger Männer zusammen mit Till Krügel trainiert: „Wir haben einen Start-Ziel-Sieg gefeiert!“

Die Esinger legten zunächst drei Tore vor, ehe auch die Lübecker erstmals trafen, und das per Strafwurf. „Wir haben uns gleich abgesetzt“, sagte Schütt angesichts der Tatsache, dass ein von Jonathan Karow verwandelter Siebenmeter einen Zwischenstand von 1:7 bedeutete, ehe der Heim-Sieben ihr zweiter Treffer gelang. Die Gäste-Abwehr stand hervorragend und Torwart Benjamin Boje glänzte, vor allem in der Anfangsphase, mit starken Paraden. Ein 3:11 war der klarste Vorsprung der Esinger in der ersten Halbzeit. Zur Pause stand es 10:15, wobei vier der zehn Lübecker Tore von der Siebenmeterlinie aus erzielt wurden. Einen weiteren Strafwurf wehrte Boje ab.

Hatten die Lübecker zunächst mit einer versetzten 5:1-Deckung gegen Benedict Philippi agiert, versuchten sie es anschließend mit einer 5:1- und einer 6:0-Formation. „Darauf waren wir aber vorbereitet und haben unser Spiel gemacht“, lobte Schütt. Nach dem Seitenwechsel blieb die Führung der Tornescher bis zum 14:19 bei fünf Treffern, ehe sie beim 14:22 erstmals wieder mit acht Toren in Front lagen. Bis zum 20:28 sprach alles für einen klaren Auswärtssieg und dafür, dass die Esinger auch den direkten Vergleich mit den Lübeckern für sich entscheiden würden.

In der Schlussphase gab es einige personelle Wechsel bei den Gästen, bei denen Maximilian Rathke den Posten zwischen den Pfosten übernahm. „Ich weiß nicht, ob es an der Kondition oder der Konzentration gelegen hat ‒ aber leider haben wir unseren schönen Vorsprung noch eingebüßt“, musste Schütt berichten. Die Lübecker kämpften sich noch einmal bis auf drei Tore und zum 27:30-Endstand heran. So behielten die Hansestädter im direkten Vergleich, aufgrund ihres 31:28-Hinspielsieges in Tornesch hauchdünn die Oberhand, da sie einen Auswärtstreffer mehr erzielten. „Den bei Punktgleichheit entscheidenden direkten Vergleich zu gewinnen, wäre natürlich das i-Tüpfelchen gewesen, aber wir sind auch so sehr zufrieden“, betonte Schütt.

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erstellt am 21.Feb.2016 | 18:34 Uhr

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