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Uetersener Nachrichten

26. September 2017 | 02:26 Uhr

Moorreger : Start mit einer Zwischenlösung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Frühjahr 2013 ist in der Verbandsversammlung des Schulzentrums Moorrege die Grundsatzentscheidung gefallen, aus der Regional- eine Gemeinschaftsschule mit offenem Ganztagsbetrieb zu machen. Während der jüngsten Sitzung am vergangenen Montagabend fällten die Politiker nun erste Beschlüsse zur Umsetzung dieser Entscheidung. Gleichzeitig wurden aber auch einige wichtige Entscheidungen vertagt. Beginnen soll der offene Ganztagsbetrieb nach den Sommerferien. Eine „Zwischenlösung“, so Rolf Herrmann, Vorsitzender des Finanz- und Bauausschusses, gibt es für den Mensabetrieb. Die Speisen werden in der bereits bestehenden Cafeteria ausgegeben. Die Schüler essen dann in einem umgebauten Musikraum – der war stark renovierungsbedürftig – und der Eingangshalle zum Pausenhof.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 22:01 Uhr

Architekt Arne Neumann stellte seine Pläne für die endgültige Lösung den Ausschussmitgliedern vor. Danach soll die Hausmeisterwohnung zur Mensa umfunktioniert werden (die UeNa berichteten vorab). Ein Anbau ist nötig, um genügend Raum zu schaffen. 84 Essplätze soll es geben. Gespeist werden muss im Zwei-Schicht-Betrieb. Sollte die Mensa gut angenommen werden, ist Essen in drei Schichten notwendig. Ursprünglich sollte der offene Ganztagsbetrieb nur für die Fünftklässler angeboten werden und dann „allmählich hochwachsen“, so die Rektorin Karen Frers. Doch dem Kieler Bildungsministerium war das zu langsam. Jetzt wird der Ganztagsbetrieb für Fünft-, Sechst- und teilweise Siebtklässler angeboten. Zum Beginn des Schuljahres 2015/16 muss die Neuerung für alle Schüler eingeführt werden. „Wir wurden von Kiel unter Druck gesetzt“, beschwerte sich der Heistmer Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU). Keine Entscheidung gab es zu einem Wunsch aus der Schule, der von Schulverbandsvorsteher Karl-Heinz Weinberg (CDU) befürwortet worden war. Die Lehrküche im Altbau befindet sich in einem maroden Zustand und sollte in einem weiteren Anbau neben der Mensa untergebracht werden.

„Wir wollen erst einmal ein Konzept erarbeiten, wohin die Schule sich entwickeln soll“, berichtete Herrmann von Vorberatungen der Bürgermeister der vier, die Bildungseinrichtung tragenden Gemeinden. Denn in einem Gespräch prognostizierten Schulräte ein Sinken der Schülerzahlen von derzeit gut 500 auf 350 in den kommenden Jahren. Dem hält die Rektorin im UeNa-Gespräch allerdings entgegen, dass die tatsächlichen Zahlen in Moorrege immer über den Prognosen lagen.

Steht dieses Konzept, so Herrmann im Telefonat mit den UeNa, könne über die Sanierung des 40 Jahre alten Schulzentrums beraten werden. Das Amt Moorrege hatte einen Sanierungsbedarf von 7,4 Millionen Euro errechnet. Der Haselauer Bürgermeister geht davon aus, dass diese Arbeiten bis 2019 andauern könnten.

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