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Vorbereitungen : Start ins neue Kindergarten-Zeitalter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine Herkulesarbeit leisten derzeit die Mitarbeiterinnen der St. Gabriel-Kindergärten, damit die Lütten am 2. Januar ihr neues Domizil in Beschlag nehmen können. Die neuen Räume werden in dem Hort neben der Grundschule eingerichtet. Das Einpacken hatte bereits in der Wochen vor Weihnachten begonnen, „bei laufendem Betrieb“, so die Leiterin der Haselauer Kindertagesstätte Angela Dücker, die auch an der Spitze der neuen Einrichtung stehen wird.

Als kleines Dankeschön waren gestern Politiker aus den beiden Marschdörfern gekommen, um die Mitarbeiterinnen mit einer Stärkung in Form von Kaffee und Butterkuchen zu versorgen.

Als „einen Kindergarten für die Zukunft“, würdigte der Haseldorfer Bürgermeister Uwe Schölermann das Projekt. Und sein Kollege aus Haselau, Rolf Herrmann (beide CDU) betonte, dass der Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro eingehalten werden konnte. Die neuen Räumlichkeiten seien für die Kleinen auch dann eine Entdeckung, wenn noch nicht alles perfekt sei.

Träger der Einrichtung ist wieder die St. Gabriel-Kirchengemeinde. 100 Kinder können in der neuen Kita betreut werden. Es gibt vier Elementargruppen mit bis zu 20 Kindern sowie zwei Krippengruppen mit jeweils zehn Mädchen und Jungen, die jünger als drei Jahre alt sind.

Die Betreuung beginnt um 8 Uhr. Es kann jedoch ein Frühdienst ab 7.30 Uhr in Anspruch genommen werden. In der Krippe sind die Lütten bis 14 beziehungsweise bis 16 Uhr untergebracht. Im Elementarbereich gibt es zwei Gruppen, die von 8 bis 12 Uhr geöffnet sind.

Ein Spätdienst kann bis 12.30 oder 13 Uhr gebucht werden. Ein Mittagessen gibt es bei diesen Angeboten nicht, wohl aber bei den beiden anderen Elementargruppen. Sie enden um 14 und um 16 Uhr. Bei letzterer Gruppe kann die Betreuung bis 16.30 Uhr ausgedehnt werden. Das Mittagessen soll von einer Cateringfirma angeliefert werden.

Um den Marsch-Nachwuchs kümmern sich 15 pädagogische Fachkräfte. „Leider ist darunter kein Mann“, so Angela Dücker. Gesucht wird noch eine Springkraft für 17 Wochenstunden. Eine Haushaltshilfe kümmert sich täglich drei Stunden um das Essen für die Kleinen. Hinzu kommen noch zwei Putzfrauen. Praktisch alle Mitarbeiter kommmen aus der Region, berichtet die Leiterin des neuen Hortes für die Haseldorfer Marsch.

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erstellt am 27.Dez.2012 | 19:56 Uhr

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