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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 14:30 Uhr

Freilichtmuseum : Start in Molfsee

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Da wird ein Pressegespräch zum Vergnügen, wenn danach ein Rundgang durch das Gelände des Freilichtmuseums Molfsee mit seinem Leiter Dr. Wolfgang Rüther erfolgt.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2014 | 18:47 Uhr

Der Saisonbeginn wurde zum Anlass genommen im Freilichtmuseum Molfsee – Landesmuseum für Völkerkunde – die sichtbaren Investitionen zu erklären. Denn das Land Schleswig-Holstein hat 2009 „erhebliche Mittel zur Grundinstandsetzung der Außenhüllen des historischen Gebäudebestandes“ zur Verfügung gestellt. Es konnten die Dachsanierung des Torhauses und der Verwaltungsgebäude inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Sanierung war notwendig geworden, um die Zusammenführung der heute noch auf das Freilichtmuseum Molfsee und Volkskunde Museum Schleswig verteilte Museumsarbeit am Standort Molfsee vorzubereiten. Büros werden gebraucht und die Bibliothek soll erweitert werden. Die Sicherung des Barghauses aus Arentsee (erbaut 1745, Kreis Steinburg) stellte sich schwierig dar, weil die Dacherneuerung erst im Herbst begann und Wasserschäden im Inneren des Hauses die Fertigstellung verzögert.

Wieder zugänglich ist das Bauernhaus aus Schipphorsterfeld „Haus Kortum“, erbaut 1801/02 im Kreis Plön (Wiederaufbau 1965), an dem das Reetdach und Fachwerkbereiche erneuert wurden.

Mehrere Dauerausstellungen sind bei einem Besuch im Freilichtmuseum zu empfehlen. „Uhr und Zeit“ ist beachtenswert. Die Uhrmacherfamilie Tüxen feierte 2013 ihr 3oo-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde im „Tüxen-Haus“ zum Thema „Uhr und Zeit“ eine sehenswerte Schau erstellt. Im Spielzeughaus sind historische Teddys, Steifftiere, Puppen und Zubehör und Kaufmannsläden zu entdecken. Eine alte Eisenbahn dreht auf Knopfdruck ihre Runden. Ein sinnliches Erlebnis ist die „Inszenierung mit Figuren, Stimmen und entsprechendem Licht in der Kate Göttsch unter dem Titel „Herbst 1888. Ein Abend in der Probsteier Kate.

Aktuell wird am 4. Mai um 11 Uhr eine Sonderführung von Hans Menzel zu „Schmuckformen und Symbole an und in alten Bauernhäusern“ stattfinden. Eine Lesung mit „Märchen aus Norddeutschland mit Dr. Christine Nissen ist von 14 bis 15 Uhr. Zum Vormerken: Interessierte können sich am Sonntag, 11. Mai, um 11 Uhr die Schwarzwälder Uhrmacherei erklären lassen, und um 14 Uhr gibt es eine Sonderführung zur „Geschichte der Apotheken und Arzneimittel“ mit Renate Voß M.A. Sonntägliche Führungen sind um 11 und/oder 14 Uhr. Geöffnet ist das Museum (bis 31.Oktober) täglich von 9-18 Uhr (Kassenschluss 17 Uhr). Eintritt: 8 erm. 5 Euro.

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