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Zukunftsprogramm Wirtschaft endet : Standort gestärkt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Insgesamt 9 Millionen Euro Fördermittel aus dem „Zukunftsprogramm Wirtschaft“ sind in den Jahren 2007 bis 2011 in den Kreis Pinneberg geflossen. Ende 2013 endet das Förderprogramm und der Kreis hofft, bis dahin noch weitere Gelder akquirieren zu können.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2012 | 21:05 Uhr

Landrat Oliver Stolz ist allerdings zuversichtlich, dass dem Kreis Pinneberg auch ab 2014 wieder reichlich Fördergelder zufließen. „Wir werden unsere Projekte – wie in der Vergangenheit auch – nicht isoliert betrachten, sondern immer an den Förderungen orientieren und die Projekte schon ihrer Höhe nach darauf abstimmen“, sagte Stolz beim Pressegespräch am Dienstag.

Beispiele für erfolgreiche Projekte gibt es viele: die Modernisierung der Berufsbildungsstätte Elmshorn, die Flächenrecyclingmaßnahme am Hafensilo in Uetersen oder die Modernisierung des Fernradweges Ochsenweg.

Gerade der Tourismusförderung räumt Sven-Olaf Salow von der Projektgesellschaft Norderelbe einen hohen Stellenwert ein. „Davon profitiert der gesamte Kreis“, sagte Salow, verwies aber auch auf das Potenzial der an Hamburg angrenzenden Naherholungsgebiete, wie zum Beispiel den Regionalpark Wedeler Au aber auch auf Helgoland und den ersten Bauabschnitt der neuen Strandpromenade. Beide Projekte wurden mit etwa 1,1 Millionen Euro noch im Frühjahr 2012 in die Förderung mit aufgenommen. Weitere 11,5 Millionen Euro sollen in den Ausbau des Offshore-Hafens am strukturschwachen Helgoland fließen, welcher Stützpunkt für die Wartung und Überwachung der Windparks werden soll. Dr. Harald Schroers, der Geschäftsführer der Projektgesellschaft Norderelbe, sieht den Kreis Pinneberg als strukturell benachteiligt. Gerade aufgrund der Nähe zu Hamburg passe der Kreis Pinneberg nicht in die Flächenentwicklungspolitik des Landes, das hier eher die sehr strukturschwachen Regionen im Auge hat. „Mit der Förderung aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft konnten Gesamtinvestitionen von über 40 Millionen Euro im Kreis Pinneberg ausgelöst werden. Das zeigt einerseits, wie stark der Wirtschaftsstandort ist und andererseits auch, welche positiven Auswirkungen Fördermittel haben“, so Schroers.

Die Projektgesellschaft Norderelbe mbH ist die regionale Geschäftsstelle für die Region Südwest für das Zukunftsprogramm Wirtschaft und hat zum Ziel, die Wirtschaftsstuktur in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Segeberg und Steinburg sowie der Stadt Neumünster weiter zu verbessern. www.pg-norderelbe.de

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