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Neujahrsrede : Stärkung der heimischen Wirtschaft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In einer von Optimismus getragenen Rede ist Bürgermeisterin Barbara Ostmeier gestern Gerüchten entgegengetreten, die Gemeinde Hetlingen sei pleite. Zwar sei der Bau der Feuerwache eine finanzielle Bürde, aber die Liquidität reiche aus, weitere Investitionsmaßnahmen sicherzustellen, sagte sie gestern vor mehr als 100 Gästen des traditionellen Neujahrsempfanges.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2013 | 21:17 Uhr

Gleichzeitig warb Ostmeier für eine unternehmerfreundliche Kommunalpolitik, um den 30 Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben im Dorf eine langfristige Perspektive aufzuzeigen. „Mit der bevorstehenden Neuaufstellung unseres Flächennutzungsplanes werden keine Fakten geschaffen, sondern Chancen eröffnet. Ich würde mir wünschen, dass die Gremien hier beherzt zugreifen“, forderte sie.

Ostmeier erinnerte daran, dass nur sieben Prozent der Gemeindefläche für eine freie Planung verfügbar sind, der Rest steht unter Natur- oder Landschaftsschutz. Das mache die Organisation vieler Familienbetriebe kompliziert, die auf beengten Grundstücken wirtschafteten, Betrieb und Lagerflächen räumlich trennen müssten.

Für ihr ehrenamtliches Engagement zeichnete die Bürgermeisterin in diesem Jahr eine Gruppe Hetlinger Bürger um Gerlinde Körner, Dietmar Michel, Hans Unruh, Eckard Domröse, Hans-Werner Muschik und Erika Appel aus, die sich um die Pflege der Kirche und des Kirchvorplatzes kümmert. Bepflanzung, Winterdienst, Säuberung des Gedenksteins und des Innenraums der Kapelle seien mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden, so Barbara Ostmeier anerkennend.

Schon in ihrer Rede hatte sie sich bei allen ehrenamtlich tätigen Bürgern bedankt, ihren Einsatz als ein Gegengewicht zu den Herausforderungen, die auf politischer Ebene zu bewältigen seien, bezeichnet. „Mehr denn je kommt es auf die Gemeinschaft unseres Dorfes an, und so erfüllt es mich als Bürgermeisterin mit besonderer Freude, wenn unsere Nachbarn mit Anerkennung über unser blühendes Vereinsleben sprechen.“ Ehrengast der Veranstaltung war Musiker und Komponist Rolf Zuckowski, ein „Quasi-Hetlinger“, wie Barbara Ostmeier ihn nannte. Zur Freude der anwesenden Gäste, darunter viele Prominente aus Landes-, Bundes- und Kommunalpolitik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, nahm er seine Gitarre und sang gemeinsam mit dem Elbkinderchor und dem Männergesangverein. Mehr über den Empfang lesen Sie auf dieser Seite.

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