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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 00:10 Uhr

Stadtbahn oder doch Schnellbus?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

treffenBeteiligte wollen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben / Technische und rechtliche Aspekte sollen untersucht werden

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2017 | 16:05 Uhr

Lässt sich eine Stadtbahn oder ein Schnellbus zwischen Tornesch und Uetersen realisieren, und wenn ja wie? Dieser Frage widmeten sich Vertreter der Landesverkehrsgesellschaft Nah.SH, der neg, Betreibergesellschaft des Güterverkehrs auf der Trasse, der Busgesellschaft KViP und der Städte Tornesch und Uetersen in einem internen Treffen.

Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) teilte unserer Zeitung hierzu mit: „Die Vertreter befürworten, eine Machbarkeitsstudie für die Realisierung der Bahnverbindung oder eines Schnellbusses zwischen Uetersen und Tornesch in Auftrag zu geben.“ Wie Jochen Schulz, bei der Nah.SH zuständig für den Bereich Infrastruktur, mitteilte, müssten sich beide Städte, der Kreis und das Land, an den Kosten eines solchen Gutachtens beteiligen. „Alle Beteiligten haben signalisiert, dass sie sich das vorstellen können“, so Schulz.

Die Machbarkeitsstudie soll mehrere Bestandteile haben. Untersucht werden sollen unter anderem die Kosten einer Reaktivierung der Bahnstrecke für den Personenverkehr. Was kosten die Bahnsteige und die Bahnübergänge? Wie kann man diese sichern und dabei den Straßenverkehr möglichst wenig beeinträchtigen? Kann der Triebwagen in einer Art grünen Welle die Kreuzungen passieren? Außerdem soll es in dem Gutachten um den Nutzen gehen. Wie viele Fahrgäste sind zu erwarten? Was hat das für Auswirkungen auf den Busverkehr?


Eisenbahn- und Straßenverkehrsrecht


„Auf Wunsch vor allem der KViP soll zudem untersucht werden, ob die Bahntrasse für einen Schnellbus genutzt werden kann, der dann am Stau vorbeifährt“, so Schulz. Die Trasse müsste hierfür asphaltiert werden. „Untersucht werden sollen sowohl die technische Machbarkeit als auch die rechtliche Umsetzbarkeit, denn der Güterverkehr bliebe weiter in Betrieb und es handelt sich dann um eine Mischung aus Eisenbahn- und Straßenverkehrsrecht“, erläuterte der Nah.SH-Vertreter.


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