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Erweiterungspläne nicht vom Tisch : Stadt kämpft um „ihren“ Windpark

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Absage aus Kiel wollen die Politiker aus der Rosenstadt nicht hinnehmen. Insbesondere deshalb, weil das Nein zur Erweiterung des Windparks von der alten Landesregierung kam und jetzt ein neuer Wind wehen könnte. Und der soll Flagge zeigen.

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2012 | 22:32 Uhr

So bekräftigten die Politiker des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses per Beschluss ihre Absicht, den bestehenden Eignungsraum für Windenergieanlagen Richtung Westen entsprechend der Planzeichnung aus der 1. Anhörung zu erweitern. An besagter Stelle seien, so die Argumentation der Fachpolitiker, ohnehin schon Beeinträchtigungen auch durch Stromleitungen vorhanden. Durch eine Konzentration von technischen Anlagen in Uetersens Westen könne die übrige Haseldorfer und Seestermüher Marsch freigehalten werden. Zudem könne man durch die Bereitstellung von erneuerbaren Energien für die Region dem Klimawandel wirkungsvoll begegnen.

Der Beschluss wird nun Teil der 2. Anhörung beim Land sein. Uetersens Politiker hoffen mehrheitlich (die BfB-Fraktion enthielt sich bei dem Ausschuss-Beschluss) auf ein Einlenken der Landesregierung. Damit diese und auch der Kreis es leichter haben, beantragten die Rosenstädter zugleich die Herausnahme der Erweiterungsfläche aus dem bestehenden Landschaftsschutzgebiet.

Vorteil des Uetersener Windparks: Dort braucht man sich über Fragen wie Speicherungstechnik, zusätzliche Leitungsnetze und Trassenausbau keine Gedanken zu machen. Seine Verbraucher hat der Windpark praktisch direkt vor der Haustür. Uetersens Windstrom wird in Uetersen (und direkter Umgebung) verbraucht und sonst nirgendwo. Und nach der Erweiterung sollen alle Uetersener Haushalte Kunden werden können.

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