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Seniorenbeirat : Staack bleibt auf der Brücke Kapitän

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Seniorenbeirat hat sich konstituiert, also zusammengefunden. Das geschah während der ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode im Rathaus. Uwe Staack ist dabei erneut zum Vorsitzenden des inzwischen siebenköpfigen Gremiums gewählt worden. Seine Stellvertreter wurden Dr. Hartmut Rehbein und Traute Zocholl.

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erstellt am 18.Feb.2015 | 21:19 Uhr

Die Sitzung war von Bürgermeisterin Andrea Hansen eröffnet worden, die alle neu Gewählten auf die Obliegenheiten ihres Amts verpflichtete. Sie sagte, dass sie sich auf eine weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit sehr freue.

Die erste Sitzung war zudem eine arbeitsreiche. Erneut wurden Themen erörtert, die der älteren Generation in der Rosen- und Hochzeitsstadt am Herzen liegen. So Überquerungshilfen für Straßen. Eine solche wird jetzt im Bereich der Schwimmhalle angebracht. Wie seitens der Verwaltung mitgeteilt wurde, beginnen die Arbeiten im Anschluss an die Frostperiode.

Doch dem Seniorenbeirat geht es auch um eine sichere Überquerung des Tornescher Wegs im Bereich des Bierbahnhofs und um eine Hilfe in Höhe der Kreuzung Kuhlenstraße/Kirchenstraße, Mühlenstraße und Kreuzstraße. Aus Kostengründen hat die Uetersener Politik entschieden, das Vorhaben am Tornescher Weg vorerst nicht weiter zu verfolgen. Uwe Staack hat angekündigt, dennoch nicht locker lassen zu wollen. Keine Entscheidung gibt es bislang für die Überquerungshilfe in der Altstadt.

Der Seniorenbeirat stört sich ferner am schlechten Zustand der Parkplätze an der Hafenstraße, über Unebenheiten am Rudolf-Kienau-Weg, an der Beleuchtungssituation und der Behinderung durch Büsche im Fußwegbereich zum Eichenweg sowie am Zustand der Sauna. Insbesondere wurde der Wegfall des Tauchbeckens kritisiert. Gut angenommen wird das Kino für Senioren, die Reihe im Burg-Kinocenter werde daher fortgesetzt, wie es hieß.

Angreifen wolle man noch in diesem Jahr bezüglich des Themas „barrierefreie Stadt“. Dabei werde man auch die Situation in den Uetersener Supermärkten ansprechen. Man wünsche sich hier mehr Respekt seitens der Betreiber. Bis auf die Warenhausleitung von „famila“ habe niemand auf den Wunsch des Beirats reagiert, die Märkte auf ihre Seniorenfreundlichkeit zu testen.

Mit Blumen wurde Erika Thoms für ihre mehrjährige Mitarbeit im Seniorenbeirat gedankt. Die Uetersenerin hatte sich aus privaten Gründen nicht erneut aufstellen lassen. Sie sagte, dass ihr die vergangenen fünf Jahre viel gegeben hätten.

Termine wurden ebenfalls besprochen. Uwe Staack konnte erfreut mitteilen, dass sich mit der CDU bereits eine Ratsfraktion gemeldet habe, um den neuen Rat kennenzulernen. Am 23. Februar wird der Seniorenbeirat zu Gast bei den Christdemokraten sein.

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