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Ein Jahr Sprachcafé in Uetersen : Sprache ist das Wichtigste

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Sprachcafé an der Parkstraße 1 wird heute ein Jahr alt. Es wird ehrenamtlich betreut, Leiterin ist Brigitte Benkendorf.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 20:48 Uhr

Der festgestellte Bedarf nach einer solchen Einrichtung des niedrigschwelligen „Sprachunterrichts“ war hoch, insofern war die Gründung des Uetersener Sprachcafés lediglich eine Frage der Zeit und der ehrenamtlichen Unterstützung. Da die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, in Uetersen aber immer schon sehr hoch war, konnte das Café seine Arbeit zügig aufnehmen und erfreute sich stark zunehmender Beliebtheit bei den Flüchtlingen, die immer dienstags in das Stadtwerkehaus kommen. Drei Räume stehen zur Verfügung, inzwischen, so wird berichtet, seien die diesbezüglichen Kapazitäten erschöpft. 40 bis 50 Flüchtlinge und Asylbewerber, vorwiegend junge Männer aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Eritrea, finden regelmäßig den Weg zum Sprachcafé. Die Unterhaltung wird durch Dolmetscher erleichtert. Bei Kaffee und Keksen kommen sich Flüchtlinge und Betreuer näher. Auch Brett- und Kartenspiele sind Teil des nachmittäglichen Programms. Patenschaften wurden und werden gebildet. Die Paten helfen beim Ausfüllen von Formularen und bieten eine Behörden- und Ärztebegleitung an.

Heute wird Bürgermeisterin Andrea Hansen das Sprachcafé besuchen. Damit würdigt sie den Geburtstag dieser Einrichtung, die zu einem festen Bestandteil der Uetersener Flüchtlingshilfe geworden ist.

Paten, die einem Flüchtling oder einer Familie auf dem Weg in die Integration helfen wollen, werden noch gesucht. Interessierte können unverbindlich im Sprachcafé vorbeischauen und sich dort informieren lassen.

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