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Turnverein Moorrege : Sportverein mit blitzsauberer Bilanz

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie sind mehr als 500, haben ein spannendes Jubiläumsjahr hinter sich und agieren von einer soliden finanziellen Basis aus: Nach den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Turnvereins Moorrege (TVM) im vergangenen Jahr ist der Alltag eingekehrt im Vereinsgeschehen. „Wir können uns endlich mal etwas zurücklehnen, denn alles läuft wieder seinen normalen Gang“, sagte Vorsitzender Kai Lehmann hörbar zufrieden während der jüngsten Hauptversammlung.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2015 | 20:50 Uhr

Arbeitslos dürfte der Vorstand indes auch in einem normalen Arbeitsjahr nicht werden, denn die Finanzen wollen geordnet, das Geld verwaltet und ein Nachfolger für Lehmann gefunden werden. Der Vorsitzende hatte bereits Anfang 2014 angekündigt, nur noch für ein Jahr zur Verfügung zu stehen, und musste die Frist jetzt wohl oder übel verlängern. „Dann soll aber Schluss sein“, kündigte er an. Bis dahin sind die Reihen hinter dem Vereinschef dicht geschlossen: Die Mitglieder gaben ihm für ein weiteres Jahr im Amt ihre Stimme. Auch seine beiden Stellvertreter Peter Schalt und Rosemarie Freytag wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Es sollten nicht die einzigen Wiederwahlen an diesem Abend im Restaurant Grando Sukredo bleiben: Kassenwartin Ute Bahner wurde ebenfalls bestätigt, möchte nach zwei Jahren aber auch aufhören. Helmut Heidemann und Astrid Toll als Beisitzer Männer und Kinder machen weiter, Peter Nacke bleibt Kassenprüfer.

Ute Bahner, die im vergangenen Jahr den Titel der Kreismeisterin im Rhönradturnen erneut nach Moorrege holte, legte mit dem Haushaltsabschluss für 2014 eine Punktlandung hin. Etwas über 40000 Euro in Einnahmen und Ausgaben, dazu ein kleines Plus in Höhe von knapp 200 Euro – das passte.

Gewohnt vorsichtig hat Ute Bahner den Etat für 2015 kalkuliert. Noch weist der Entwurf eine Unterdeckung aus, aber niemand macht sich darüber ernsthaft Sorgen. „Das Defizit wäre durch die Rücklagen gedeckt, aber wir rechnen ohnehin noch mit höheren Einnahmen“, sagte sie auf UeNa-Nachfrage.

Die Mitglieder können sich also in aller Ruhe auf das konzentrieren, was sie im Verein zusammenbringt: der Sport.

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