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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 07:28 Uhr

Fußball : Sportfreunde siegen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum ersten Heimspiel nach dem Abbruch der Partie gegen Gencler Birligi Elmshorn empfingen die Herren der Sportfreunde Uetersen am Sonntagvormittag den FC Schnelsen, der als Neuling in der Kreisklasse 8 immerhin Rang-Sechster war. „Wir wollten nach den Geschehnissen aus dem Gencler-Spiel noch vorsichtiger als sonst zu Werke gehen und haben sehr, sehr ruhig gespielt“, berichtete Bülent Ersahin, der Spielertrainer der Sportfreunde, der in der ersten Halbzeit nicht aktiv mitwirkte. Überhaupt gab es mehrere neue Gesichter in der Start-Formation: „Ich habe einigen Spielern, die bisher zumeist nur zweite Wahl waren, die Chance gegeben, sich einmal von Beginn an zu präsentieren“, erläuterte Ersahin seine Aufstellung.

Nach zehn Minuten gingen die Uetersener in Führung: Ein Freistoß von Serkan Kahraman, der noch leicht abgefälscht wurde, bedeutete das 1:0. Doch die Schnelsener ließen sich davon nicht beirren und kamen in der 23. Minute, ebenfalls nach einem Freistoß, zum Ausgleich. „Da haben wir nicht gut gestanden“, bemängelte Ersahin das Defensivverhalten seines Teams. Bis zur Pause blieb es beim 1:1 und Ersahin nahm zwei Wechsel vor: Mit ihm selbst sowie Ufuk Coskun kamen zwei erfahrene Kräfte neu in die Partie. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit kam aber kein richtiger Spielfluss auf – auch, weil Schiedsrichter Michael Zibull (vom Heidgrabener SV) die Partie immer wieder unterbrechen musste. Es wurde viel diskutiert, lamentiert und teilweise auch gemeckert – und es gab eine gewisse Unruhe auf dem Platz.

„Ich hätte mir mehr Schwung gewünscht“, so Ersahin, der nach 72 Minuten das 2:1 bejubeln konnte: Nach einem schönen Angriff über Ersin Tekgöz brachte Firat Sari die Hausherren erneut in Führung. Anschließend gab es im Rosenstadion einige fragwürdige Abseitsentscheidungen gegen die Sportfreunde, die mehrere gute Konterchancen leichtfertig vergaben: Tekgöz und Sari versäumten es, den Sack zuzumachen. Auf der Gegenseite segelten noch einige gefährliche Freistöße und Eckbälle in den Uetersener Strafraum. „Die Schnelsener haben das clever gemacht und immer wieder Freistöße herausgeholt – sie sind nicht umsonst in der Tabelle so gut platziert“, so Ersahin, der nach dem Abpfiff durchatmete: „Am Ende zählt nur der Sieg!“

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erstellt am 01.Nov.2011 | 21:13 Uhr

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