Spider-Man tanzt mit Kobold

Gar nicht so einfach für Kobold, Spider-Man, Prinzessin & Co: der Zeitungstanz, bei dem das Papier immer kleiner gefaltet wird.
Gar nicht so einfach für Kobold, Spider-Man, Prinzessin & Co: der Zeitungstanz, bei dem das Papier immer kleiner gefaltet wird.

50 kleine und große Gäste beim Kinderfasching des Schulvereins Groß Nordende

shz.de von
15. Februar 2018, 16:05 Uhr

Kleine Marienkäfer und Schmetterlinge, Cowboys und Indianer, Piraten und Prinzessinnen – ein buntes Narrenvölkchen hatte das Groß Nordender Dorfgemeinschaftshaus jüngst zwei Stunden lang fest im Griff. Selbst Spider-Man und der Kobold waren sich hier nicht spinnefeind, sondern spielten, tobten und tanzten ausgelassen mit den anderen rund 50 kleinen und großen Gästen auf dem Kinderfasching des Schulvereins.

„Das Fest“, so Elternvertreterin Regina Kröger von der Groß Nordender Kinderstube, „hat Tradition und wird immer von der Elternvertretung des Kindergartens organisiert.“ Doch nicht nur die Kinderstuben-Kinder, auch ihre Geschwister und Freunde hatten sich eingefunden. „Und ich flieg, flieg, flieg…“, sangen sie und zogen mit ausgebreiteten Armen ihre Runden. DJ Jörg Fehmel, einer der Väter, hatte ein lustiges, musikalisches Mitmachprogramm zusammengestellt. Auch mit einer Polonaise, einem Zeitungstanz und einem Wickel-Tanz mit Toilettenpapierrollen begeisterte er die Kinder – wenn auch nicht alle. Denn ebenso verlockend fanden die Kleinen es, mit Luftballons und Wasserbällen zu kicken, an der Kletterwand zu hangeln oder auf den Turnmatten zu toben. Den Limbo unter der Runde für Runde tiefer gehängten Stange hindurch tanzen wollten jedoch fast alle – zur Not klappte es bäuchlings. Für den krönenden Abschluss hing ein großes Tuch, gefüllt mit Luftballons und Süßigkeiten, an der Decke, und mit Spannung hoffte so manches Kind, dass dieses Tuch endlich geöffnet werden würde. Zum Glück gab es aber auch anderswo Leckereien. Die Eltern hatten ein Büfett mit selbstgebackenen Kuchen, Brezeln, Kaffee und Kaltgetränken aufgebaut, von dem auch Bürgermeisterin Ute Ehmke während ihrer Stippvisite kostete. Der Erlös aus dem Verkauf dient der Kinderstube für Anschaffungen. „Rund 150 Euro sind nach Abzug der Kosten übrig geblieben“, freute sich Regina Kröger nach dem Kassensturz.


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