Hilfen : Spende an Kinderdorf

Der Vorstand des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste e. V. hatte bereits im Februar entschieden, keine Weihnachtskarten mehr an seine Mitglieder zu versenden und das eingesparte Geld einer sozialen Einrichtung zur Verfügung zu stellen.

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27. November 2013, 17:58 Uhr

Die ursprüngliche Planung, den Betrag einer Institution im Verbandsgebiet zu spenden, wurde allerdings durch die dramatische Situation auf den Philippinen auf das nächste Jahr verschoben. Der Vorstand erhielt Kenntnis von den Zerstörungen im SOS-Kinderdorf Tacloban Philippinen. Obwohl das Dorf evakuiert werden musste, haben 19 ältere Kinder und Jugendliche das Hilfs-Hauptquartier umorganisiert und starten jeden Tag vom Kinderdorf aus, um andere Betroffene mit Nahrungsmitteln zu unterstützen. Mit einem Beitrag von 2000 Euro möchte der Unternehmensverband seine Solidarität zum Ausdruck bringen und helfen, die schwierige Situation zu lindern.

Neben der Spendenaktion haben die Vorstandsmitglieder die turnusmäßigen Aufgaben des Verbandes abgearbeitet. Insbesondere die aktuelle Situation bezüglich der A20, sorgte für Aufregung. Die neuerliche Verzögerung durch die berechtigte gerichtliche Entscheidung in Leipzig ließ die Vorstandsmitglieder am handwerklichen Können der Landesplanungsbehörden zweifeln. Da es auch keine weiteren Projekte an der Westküste und im Unterelberaum gibt, aus denen man Hoffnung für eine positive Entwicklung schöpfen könnte, muss die gegebene Situation als maximal belastend für das westliche Schleswig-Holstein interpretiert werden. Der im nächsten Jahr beginnende Ausbau der A7 und die bisher unzureichende Erkenntnis über die Belastung der A23 in der Region und damit der Mitgliedsbetriebe lässt auch keinen Optimismus aufkommen.

Die Vorstandsmitglieder des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste e. V. sind bereit, ihren Beitrag in Investition und Entwicklung der Region zu leisten. Sie fordern aber von der Landesregierung eindeutigere Signale und zeitnahe Entscheidungen unabhängig von der Koalitionssituation in Kiel.

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