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Jahresversammlung : SPD: „Wir brauchen Verlässlichkeit“

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ehrungen, ein neuer stellvertretender Vorsitzender, deftiges Vorwahlgeplänkel und die Vorstellung der neuen sozialdemokratischen Landtagskandidatin Beate Raudies, die ihren Wahlkreis Elmshorn, Tornesch und Umgebung direkt gewinnen will prägten die diesjährige Jahreshauptversammlung der Tornescher SPD im Restaurant Birkenhain.

shz.de von
erstellt am 18.Mär.2012 | 21:26 Uhr

Ohne Gegenstimmen und Enthaltungen – also einstimmig - hatten die Tornescher Sozialdemokraten den Landwirt Ingo Früchtenicht als stellvertretenden Vorsitzenden in den Vorstand gewählt. Früchtenicht ist damit der Nachfolger von Sebastian Schley, der aus beruflichen Gründen den Posten aufgab. Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann und Vorsitzender Manfred Mörker beklagten die schlechte Zusammenarbeit mit den anderen Parteien in der Tornescher Ratsversammlung. Die FDP leide an Schwindsucht und setze keine kommunalpolitischen Akzente, die Bündnis Grünen seien nahezu bei allem dagegen und bemühten sich lediglich um Vertagungen und Verzögerungen und die CDU sage heute Hüh und morgen Hott, eiere ständig um die Probleme herum und zeige keinerlei Verlässlichkeit. „Wir haben nichts dagegen, dass Frau Merkel nach Tornesch kommt“ so Manfred Mörker „werden aber in Zukunft darauf pochen, dass wir die Halle auch für unsere Zwecke nutzen können.“

Die Tornescher Sozialdemokraten waren sich einig, dass die Koalitionsfrage von der Landes-SPD zu schnell geklärt worden sei. „Der frühe Vorschlag von Ralf Stegner, nur mit den Grünen zusammen zu regieren, kostet uns viele Stimmen. Die Grünen“, so der frisch gewählte zweite Vorsitzende Ingo Früchtenicht, „auch ein Ministerium übernehmen, in dem sie richtig arbeiten müssen, Wirtschaft und Finanzen beispielsweise und nicht nur eines, mit dem sie glänzen können.“

Auf Einigkeit und Unterstützung innerhalb der SPD pochte Landtagskandidatin Beate Raudies, die ihren Wahlkreis gegen den CDU-Kandidaten gerne direkt gewinnen möchte. Die Finanz- und Bildungsexpertin plädiert für eine Zusammenfassung der Personalbuchführungen in den Verwaltungen und moniert, dass für unsinnige „Herdprämien“ das Geld aus dem Fenster geworfen werde. Beate Raudies wird in Tornesch zum Frühlingsanfang mit den Sozialdemokaten rote Primeln an die Tornescher verteilen und sich dabei der Bevölkerung vorstellen.

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