Ahrenloher Straße : SPD will nichts unversucht lassen

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Im Rahmen ihres Klausurwochenendes im April hatten die SPD-Fraktionsmitglieder für ihre politische Arbeit vor Ort Schwerpunkte herausgearbeitet und Arbeitsteams gebildet, die sich mit den entsprechenden Schwerpunkten befassen.

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26. Mai 2015, 21:23 Uhr

Das Arbeitsteam, das sich mit der Verkehrssituation an der Ahrenloher Straße, den damit verbundenen Lärmbelastungen für die Anlieger und der Radwegesituation an der Ahrenloher Straße beschäftigt, hat nun für die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Montag, dem 1. Juni, beantragt, den Tagesordnungspunkt „Verkehrsbelastung Ahrenloher Straße“ auf die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung zu setzen und die Verwaltung gebeten, den zuständigen Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein zur Sitzung des Bauausschusses einzuladen.

Das SPD-Arbeitsteam „Ahrenloher Straße“, dem Fraktionsvorsitzende Verena-Fischer Neumann sowie Dr. Susanne Dohrn, Manfred Mörker und Manfred Fäcke angehören, hat zudem einen Beschlussvorschlag mit mehreren Punkten zur Abstimmung vorbereitet.

„Wir haben uns mit Anwohnern der Ahrenloher Straße getroffen. Sie müssen täglich Lärm und Abgase von bis zu 24000 Fahrzeugen am Tag ertragen. Die Belastung ist in den vergangenen Jahren gestiegen und wird weiter durch die Ausweisung neuer Wohngebiete in Tornesch, Uetersen, Heidgraben und Moorrege steigen, denn die Pendlerverkehre von und zur Autobahn laufen über die Ahrenloher Straße“, betont SPD-Ratsfrau Susanne Dohrn. Oberste Forderung der Sozialdemokraten bleibt natürlich der Ausbau der K22, aber die Sozialdemokraten wollen, dass die „Hilferufe“ der Anlieger der Ahrenloher Straße nicht mehr verhallen, sondern zügig Maßnahmen zur Lärmreduzierung eingeleitet werden.

„Wir hoffen, dass dabei alle an einem Strang ziehen, denn in unseren Gesprächen und in Leserbriefen ist mehrfach auch die Enttäuschung darüber zum Ausdruck gekommen, dass kaum etwas unternommen wurde, um die Anlieger vor Lärm und Abgasen zu schützen. Wir wollen nun nichts mehr unversucht lassen“, betont Manfred Fäcke. Er und seine Genossen hoffen, dass viele Anwohner der Ahrenloher Straße am 1. Juni um 19.30 Uhr zur Sitzung des Bauausschusses ins Rathaus kommen und in der Bürgerfragestunde Probleme und Forderungen deutlich machen.

Geschwindigkeitstafeln / Tempo 30 in der Nacht vom Kreisel bis zum Tunnel / Flüsterasphalt / Schallschutz / Radweg auf der Nordseite

Zu den Punkten des SPD-Antrags, mit dem die Verwaltung aufgefordert werden soll, beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr SH zu intervenieren, um Maßnahmen zur Lärmreduzierung an der Ahrenloher Straße einzuleiten, gehören: - Aufstellen von Geschwindigkeitsanzeigetafeln zwischen Kreisel und Tunnel stadtein- und stadtauswärts; - Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit zwischen Kreisel und Tunnel auf 30 km/h (als Beispiel führen die Sozialdemokraten die B431 in der Ortsdurchfahrt Wedel an); - regelmäßige Kontrollen, um die Einhaltung der Geschwindigkeitsreduzierung zu gewährleisten; - Ausbesserung von Straßenschäden; - bei der nächsten Erneuerung der Straßenoberfläche Einbau von Flüsterasphalt; - Einbau von Schallschutzfenstern. Wo möglich und von den Anliegern gewollt, auch Aufbau von Schallschutzwänden; - Verbreiterung des Radweges auf der Nordseite der Ahrenloher Straße zwischen Kreisel und Polizeiwache. Ziel der Sozialdemokraten ist, dass beidseitig bis zur Autobahn ein sicherer Radweg führt. Da die Ahrenloher Straße eine Landesstraße (L110) ist, will die SPD von der Verwaltung klären lassen, welche der geforderten Maßnahmen zur Lärmreduzierung Tornesch an der Ahrenloher Straße alleine entscheiden und zügig umsetzen könnte.

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