SPD will geschlossen auftreten

Die Tornescher Sozialdemokraten haben ihre zwölf Direktkandidaten für die Kommunalwahl nominiert.
Die Tornescher Sozialdemokraten haben ihre zwölf Direktkandidaten für die Kommunalwahl nominiert.

„Wir bewegen Tornesch“: Sozialdemokraten verabschieden Wahlprogramm / Ortsvorsitzender Manfred Mörker auf Listenplatz 1

shz.de von
01. März 2018, 16:05 Uhr

Mit den Berichten zur Arbeit des SPD-Ortsvereins und der Fraktion im vergangenen Jahr, der Diskussion zum Programm für die Kommunalwahl am 6. Mai und der Wahl der Direkt- und Listenkandidaten hatten die Tornescher Sozialdemokraten eine umfangreiche Tagesordnung auf ihrer Mitgliederversammlung abzuarbeiten. Der Vorsitzende Manfred Mörker begrüßte im Awo-Café „Kleiner Friedrich“ 26 stimmberechtigte Genossen und als Gast und Versammlungsleiterin die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies.

Seinen Bericht leitete Mörker mit einem Zitat des Altvaters der SPD und Bundespräsidenten von 1999 bis 2004, Johannes Rau, ein: „Sagen, was man tut und tun, was man sagt.“ Mörker betonte, dass Raus Worte auch das Motto der Tornescher SPD seien und sich in der vergangenen Wahlperiode widergespiegelt hätten. „Wir haben für Tornesch gute Politik gemacht und können hoch erhobenen Hauptes in die Kommunalwahl gehen. Unsere Ausgangsbasis ist durch die Situation in Berlin zwar nicht einfach und mehr Rückenwind von dort wäre besser, aber wir zerfleischen uns nicht. Und wenn wir geschlossen auftreten, haben wir gute Chancen.“ Allerdings räumte Mörker ein, dass die 2013 bei der Kommunalwahl erreichte SPD-Mehrheit wohl nicht wieder zu schaffen sei, zumal auch die Tornescher Grünen nach der Pause 2013 wieder antreten werden. 66 Mitglieder gehören aktuell der Tornescher SPD an. In den vergangenen zwei Monaten wurden sechs neue Mitglieder aufgenommen. „Wir sind die mitgliederstärkste Partei vor Ort und freuen uns über etliche junge Mitglieder, die sich aktiv einbringen“, betonte Mörker. In seinem Jahresbericht für 2017 brachte er die von der Tornescher SPD ausgerichteten Diskussionsveranstaltungen mit dem Bundesminister für Justiz, Heiko Maas, und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann in Erinnerung.


Die Finanzen des Ortsvereins stimmen

Kassenwart Peter Daniel ging auf das neue Erscheinungsbild der SPD-Ortszeitung „Unser Tornesch“ ein, dankte den treuen und neuen Anzeigenkunden und berichtete von einer guten Kassenlage trotz Ausgaben für den Landtags- und Bundestagswahlkampf. „Von den Kosten her können wir zuversichtlich in den Kommunalwahlkampf gehen“, so Daniel. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine vorbildliche Kassenführung. Einstimmig entlasteten die Anwesenden den Vorstand in den Finanzfragen.

Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann betonte, dass die SPD-Fraktion in der zu Ende gehenden Legislaturperiode mit einer Stimme Mehrheit im Rat gute Arbeit als Team und für Tornesch geleistet habe. „Ohne die SPD gäbe es die Klaus-Groth-Schule nicht und auch nicht den einen und anderen Kindergarten“, so Fischer-Neumann. 25 Jahre hat sie die Fraktion geführt. Nun will sie den Staffelstab weitergeben. Wie berichtet, tritt Fischer-Neumann nicht wieder bei der Kommunalwahl an. Ihren Genossen gab sie mit auf den Weg, das Thema Schulraum im Fokus zu behalten. „Tornesch ist durch die jüngsten Baugebiete gewachsen. Der vorhandene Schulraum wird nicht mehr reichen.“ Der neuen Fraktion, die ihrer Ansicht nach ein guter Mix aus neuen und bewährten Mitstreitern mit viel Kompetenz werden könnte, wünschte sie gutes Gelingen.

Die Tornescher Sozialdemokraten gehen mit Mörker als Spitzenkandidat in den Kommunalwahlkampf. Zum weiteren Team der zwölf Direktkandidaten gehören langjährige SPD-Ratsmitglieder, Kandidaten, die in der vergangenen Wahlperiode als bürgerliche Mitglieder Erfahrungen sammeln konnten und auch zwei neue Mitstreiter in der SPD Tornesch.


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